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Geld abheben mit der Kreditkarte: Welche Gebühren werden fällig?

Thorsten Schierhorn
von Thorsten Schierhorn, 15.11.2019

Was für ein schnuckeliges kleines Café. Gemütlich hinsetzen, die Seele baumeln lassen – das tut gut. Doch was ist das? „Cash only“ informiert ein Schild auf der Eingangstür. Heißt: Hier ist nur Bares erwünscht. Also schnell zum Geldautomaten nebenan und mit der Kreditkarte ein paar Scheine ziehen. Doch kostet das Geldabheben eigentlich was? Und wenn ja, immer und überall? Oder gibt es einen Unterschied zwischen den Automaten hier und im Ausland? Die KlarMacher haben nachgeguckt.

Themen in diesem Artikel

Diese Gebühren können durch Kreditkarten anfallen

Entstehen beim Geldabheben mit Kreditkarte Gebühren? Die Antwort: Es kommt darauf an.

Und zwar auf die Konditionen der Kreditkarte. Die sind nämlich so vielfältig wie ihre Farben, Namen und Anbieter. Bei der einen Kreditkarte erhalten Sie das Geld am Automaten vielleicht kostenfrei, bei der anderen nicht. Deswegen sollten Sie sich das Kleingedruckte im Kartenvertrag genau durchlesen. Diese und ähnliche Klauseln sind möglich:

  • Für Kreditkarten mit kostenloser Bargeldabhebung wird oft eine Jahresgebühr fällig.
  • Der Kartenanbieter berechnet pro Abhebung  einen Pauschalbetrag (etwa 5-10 Euro) oder verlangt einen bestimmten Prozentsatz der ausbezahlten Summe (z. B. 3-4 Prozent, bei geringen Abhebungen gibt es häufig einen Mindestbetrag).
  • Ihr Bargeld aus dem Automaten ist zwar in Deutschland und der EU gratis, aber nicht in anderen Staaten.
  • Wenn Sie im Ausland Geld in der dortigen Währung abheben, kann Ihre heimische Bank eine Gebühr für die Umrechnung in Euro erheben (in der Regel ca. 1-2 Prozent der abgehobenen Summe).

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Mit der GenialCard der Hanseatic Bank sind Sie bei den Gebühren auf der sicheren Seite:

  • Keine Gebühren für Bargeldabhebungen an Geldautomaten – weltweit.
  • Keine Fremdwährungsgebühren.
  • Außerdem: Weltweit keine Gebühren beim Bezahlen mit der GenialCard.

Und das alles ohne Jahresgebühr und ohne Kontowechsel.

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Frau mit Kreditkarte zeigt lachend auf das Display eines Geldautomaten
© istock/RuslanDashinsky/2018  Bei vielen Kreditkarten haben Sie gut lachen, denn das Geldabheben am Automaten ist mit ihnen gebührenfrei.

Diese Gebühren können durch Automaten anfallen

Nicht nur die Kreditkartenanbieter können Gebühren erheben, sondern auch die Betreiber der Geldautomaten. Immerhin: Die deutschen Banken berechnen Ihnen in der Regel nichts für die Auszahlung – egal welche Kreditkarte Sie besitzen. Anders kann es bei Sparkassen aussehen: Einige nehmen Gebühren von Mastercard-Besitzern.

Vorsicht geboten ist auch bei Anbietern von privaten Geldautomaten. Dazu zählen:

  • Bankhaus August Lenz & Co.
  • Cardpoint
  • Euronet, IC Cash Services
  • NoteMachine Deutschland

 

Tipp: Werfen Sie immer einen Blick auf die Preistabelle am Automaten.

Im Ausland sollten Sie noch mehr aufpassen. Dort fallen häufig happige Automatengebühren an. Sogar in preiswerten Reiseländern wie Thailand sind Zusatzkosten bis zu sechs Euro pro Abhebung drin.

Manche Geldautomaten bieten Ihnen eine „Sofortumrechnung“ an. Das bedeutet: Die Apparate spucken den gewünschten Betrag in der lokalen Währung aus, belasten Ihr Konto aber in Euro. Das klingt praktisch, weil Sie so die Summe einfacher einschätzen können. Lehnen Sie trotzdem ab! Denn der Umrechnungskurs ist meistens schlechter als der Ihrer Hausbank. Wählen Sie besser einen Betrag in der Landeswährung.

„Finanztest“ hat die Automaten in 29 Ländern untersucht. Das Ergebnis können Sie in diesem Testbericht lesen. Die Freischaltung des Artikels kostet einen Euro.

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