Ein junger Mann fährt mit dem Auto und lächelt
Sparen

Pendlerpauschale berechnen: Wie viel gibt es wann?

Thorsten Schierhorn
von Thorsten Schierhorn, 23.06.2022

Ihr Nachbar arbeitet im Laden gleich nebenan, während Sie jeden Tag zig Kilometer mit dem eigenen Auto ins Büro fahren? Wie ungerecht, könnte man meinen. Schließlich müssen Sie von Ihrem Gehalt das Auto und das Benzin bezahlen, während Ihr Nachbar keine solchen Kosten hat. Doch der Staat hilft. Bei der Steuer nämlich können Sie die Kosten geltend machen – mit der Pendlerpauschale. Die KlarMacher sagen Ihnen, wie viel Sie dadurch bei der Steuer sparen und was Sie sonst noch wissen müssen.

Themen in diesem Artikel

Auto, Fahrrad, Bahn: Die Pendlerpauschale gibt es für alle

Früher hieß sie Kilometerpauschale, heute nennt das Gesetz sie Entfernungspauschale, im Volksmund heißt sie Pendlerpauschale. Gemeint ist aber immer dasselbe: die Steuerermäßigung für den Arbeitsweg. Damit sollen Sie die Kosten für Ihren Arbeitsweg zurückbekommen. Und zwar, indem Sie die Pendlerpauschale von Ihrem Jahreseinkommen abziehen und dann umso weniger Steuern zahlen. 

In ihren Anfangstagen gab es die Pauschale nur für Berufstätige, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fuhren. Dann durften auch die Autofahrer*innen Steuern sparen, die mit ihrem Pkw pendelten. 

Mittlerweile gilt die Pauschale „verkehrsmittelunabhängig”, wie es im Amtsdeutsch lautet. Das heißt, die Pauschale gilt für alle, die irgendeinen Weg zum Arbeitsplatz zurücklegen. Egal ob mit dem Auto, mit Bus und Bahn, per Fahrrad, zu Fuß, mit einem Motorrad oder womöglich auf einem Eselskarren. Einzige Ausnahme: Flugstrecken. Hier gelten andere steuerliche Regeln als bei der Pendlerpauschale. 

Fahrradfahrerin überholt Fußgänger im Businessoutfit
© istock/sanjeri/2019  Für welches Verkehrsmittel Sie sich auf dem Weg zur Arbeit auch entscheiden: Die Pendlerpauschale gilt.

So viel können Pendler*innen pro Kilometer von der Steuer absetzen

Die Pauschale soll Ihnen und dem Finanzamt großen Aufwand ersparen. Deswegen gibt es eine festgelegte Summe – eben eine Pauschale –, und dabei ist es egal, ob Ihnen diese Kosten tatsächlich entstanden sind. Sie müssen die Kosten nicht nachweisen. Umgekehrt können Sie auch keine Extrakosten wie Parkgebühren, Mautgebühren oder Ähnliches zusätzlich berechnen. Mit der Pauschale ist alles abgegolten.

Und so berechnen Sie die Pendlerpauschale: Für jeden Kilometer von Ihrem Wohnsitz zum Arbeitsplatz rechnen Sie einmalig 30 Cent (= 0,30 Euro) – ab dem 21. Kilometer 35 Cent (ab Steuerjahr 2022: 38 Cent) – pro Arbeitstag. (Stand: Juni 2022) 

Dabei gilt:

  • Die Pauschale ist für die Hin- und Rückfahrt. Sie können nicht einmal für die Hinfahrt und einmal für die Rückfahrt abrechnen. Auch einen Abstecher in der Mittagspause machen Sie auf eigene Kosten. 
  • Als Wohnsitz gilt Ihr Hauptwohnsitz, also nicht etwa Ihr weiter weg gelegenes Ferienhäuschen.
  • Beim Arbeitsplatz gilt die „erste Tätigkeitsstelle“, also der Ort, wo der Mittelpunkt der Arbeit liegt. Bei Polizist*innen, die häufig Streife laufen, ist das zum Beispiel die zuständige Dienststelle. 
  • Es gelten nur volle Kilometer. Das heißt: Wenn Sie 12,3 Kilometer weit von Ihrer Wohnung weg wohnen, gelten für die Pendlerpauschale nur 12 Kilometer. Die übrigen 300 Meter fallen unter den Tisch.
  • Bei einer 5-Tage-Woche können Sie maximal 230 Arbeitstage abrechnen, bei einer 6-Tage-Woche sind es maximal 280 Tage. Wichtig: Es gelten nur die Tage, an denen Sie auch wirklich gearbeitet haben. Urlaub, Wochenende, Feiertage und Krankheit dürfen Sie nicht mitzählen. Wenn Sie allerdings mehr gearbeitet haben, müssen Sie das nachweisen (zum Beispiel mit einem Fahrtenbuch oder einer Arbeitgeber-Bescheinigung). 

Beispiel: Sie wohnen 17,8 Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt (Tipp: Die Entfernung können Sie mithilfe eines Routenplaners ermitteln). Im letzten Jahr haben Sie bei einer 5-Tage-Woche insgesamt 226 Tage gearbeitet. Dann rechnen Sie 17 (Kilometer) x 226 (Tage) x 0,30 Euro = 1.152,60 Euro.

Die errechnete Summe tragen Sie in Ihrer Steuererklärung in der Anlage N auf der zweiten Seite ein. Dieser Betrag wird von ihrem zu versteuernden Einkommen abgezogen. Sprich: Für diesen Teil Ihres Jahreseinkommens zahlen Sie als Arbeitnehmer*in nun keine Einkommensteuer mehr.

Grafik zur Pendlerpauschale
Andrea muss einen größeren Anteil ihres Einkommens versteuern als Joey.

Erhöhung der Pendlerpauschale und der Werbungskosten

Erhöhung der Pendlerpauschale und der Werbungskosten

Ab dem 1. Januar 2022 gilt eine höhere Pendlerpauschale von 38 statt 35 Cent ab dem 21. Kilometer. Fernpendler*innen sollen bis 2026 von dieser finanziellen Entlastung profitieren. Außerdem wurden die Werbungskosten von 1.000 auf 1.200 Euro erhöht. 

Dame im Businessanzug sitzt im Zug
© istock/poba/2015  Tickets für öffentliche Verkehrsmittel können Sie auch dann absetzen, wenn sie teurer sind als die Höchstgrenze bei der Pendlerpauschale.

 

Vorsicht: Bei der Entfernungspauschale gibt es eine Höchstgrenze

Wenn Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Motorroller/Moped/Motorrad oder in einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit kommen, gilt eine Höchstgrenze von 4.500 Euro für die Pendlerpauschale beziehungsweise Entfernungspauschale (Stand: Juni 2022). 

Mehr dürfen Sie als Autofahrer*in geltend machen, wenn Sie mit dem eigenen oder einem Firmenwagen fahren. Bedingung: Sie müssen belegen, dass Sie tatsächlich mit dem Auto fahren (zum Beispiel über ein Fahrtenbuch oder den Tachostand auf der Werkstattrechnung). 

Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen, können Sie sich entscheiden. Entweder Sie wählen die Pendlerpauschale, die Sie wie die anderen Verkehrsteilnehmer*innen nach der Entfernung zum Arbeitsplatz berechnen. Dann gilt auch für Sie die Höchstgrenze von 4.500 Euro. Oder aber Sie setzen Ihre tatsächlichen Ticketkosten ab, zum Beispiel die Jahreskarte für die Bahn. Dann darf der Betrag auch höher sein als 4.500 Euro. 

Sie fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit? Lesen Sie mehr über mögliche Steuerermäßigungen in dem Ratgeber „Fahrrad steuerlich absetzen: Nicht nur Sprit, sondern auch Geld sparen!” 

Bekomme ich die Pendlerpauschale ausgezahlt?

Bekomme ich die Pendlerpauschale ausgezahlt?

Jein. Die Kosten für das Pendeln setzen Sie von der Steuer ab. Sie bekommen das Geld also nicht ausgezahlt, sondern müssen umso weniger Steuern bezahlen. Wenn Sie dadurch aber mit Ihrer Steuervorauszahlung (zum Beispiel die Abzüge durch Ihren Arbeitgeber) schon zu viel an Abgaben bezahlt haben, bekommen Sie den überschüssigen Betrag ganz real zurücküberwiesen.

Die Pendlerpauschale lohnt sich erst ab 15 Kilometern Arbeitsweg

Wenn Sie die Pendlerpauschale bislang nicht in Ihrer Steuererklärung angegeben haben, muss das nicht heißen, dass Sie Geld verschenkt haben. Denn die Pendlerpauschale gehört zu den sogenannten Werbungskosten. Damit sind die Kosten gemeint, die Ihnen durch Ihre Arbeit entstehen, zum Beispiel für Dienstkleidung, Bürobedarf, Gewerkschaftsbeiträge – und eben auch für den Weg zur Arbeitsstelle.

Damit nicht jeder alles haarklein abrechnen muss, gibt es eine Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro (ab Steuerjahr 2022: 1.200 Euro). Das heißt: Der Staat zieht Ihnen bei der Berechnung der Steuer automatisch 1.000 Euro vom Jahreseinkommen ab. Auch dann, wenn Sie keinerlei Kosten angeben oder hatten. (Stand: Mai 2022) 

Die Pendlerpauschale anzugeben lohnt sich also nur, wenn Ihr errechneter Betrag die 1.000 Euro übersteigt. Das ist erst ab einem Arbeitsweg von rund 15 Kilometern der Fall (bei mehr als 222 Arbeitstagen im Jahr). 

Es sei denn natürlich, Sie haben weitere Werbungskosten, die Sie absetzen können. Dann ist der Betrag von 1.000 Euro umso eher erreicht und es lohnt sich, alles inklusive Pendlerpauschale in der Steuererklärung anzugeben. 

Wichtig: Für das Steuerjahr 2022 wurde die Pauschale für Werbungskosten um 200 Euro auf 1.200 Euro angehoben. Dementsprechend ändert sich die Rechnung – die Pendlerpauschale lohnt sich dann erst, wenn der errechnete Betrag über 1.200 Euro liegt. 

Tipp: Autofahrer*innen können gegebenenfalls nicht nur Steuern, sondern auch Sprit sparen. Wie? Das lesen Sie in dem Ratgeber „Wie lassen sich mit weniger Kraftstoff mehr Kilometer fahren?“ 

Autofahrer steht morgens bei Regen im Stau
© istock/LordHenriVoton/2020  Bevor Sie jeden Tag im Stau stehen, dürfen Sie bei der Pendlerpauschale einen Umweg mit einrechnen.

Auch Umwege können mitzählen

Bei der Berechnung der Pendlerpauschale gilt normalerweise die kürzeste Strecke zwischen Ihrem Wohnsitz und der Arbeitsstätte. Ob Sie also auf dem Weg noch die Kinder in die Schule bringen und dafür einen Schlenker von drei Kilometern fahren, zählt für das Finanzamt nicht.

Allerdings gibt es eine Ausnahme, bei der Sie einen Umweg mit einrechnen können. Nämlich dann, wenn dieser Umweg offensichtlich verkehrsgünstiger ist. Zum Beispiel, weil sie damit schneller am Arbeitsplatz sind. Oder weil es auf der Ausweichstrecke weniger Staus gibt und Sie damit umso sicherer pünktlich ankommen.

Aber auch hier gilt: Sie müssen nachweisen, dass die längere Strecke einen Vorteil bietet. Das können Sie zum Beispiel, indem Sie die Nachrichten über Verkehrsstörungen und Baustellen auf der kürzeren Route sammeln und der Steuererklärung beilegen. Und natürlich müssen Sie beweisen können, dass Sie den Umweg auch tatsächlich immer gefahren sind – zum Beispiel per Fahrtenbuch, Tankbelege oder Ähnlichem.

Pendlerpauschale trotz Firmenwagen?

Pendlerpauschale trotz Firmenwagen?

Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen einen Firmenwagen bereitstellt, haben Sie weniger Kosten für Wartung und Reparaturen. Trotzdem gilt die Pendlerpauschale genauso, als würden Sie mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren. Deshalb heißt es „Pauschale“: Die Summe von 30 Cent pro Kilometer und Arbeitstag gibt es unabhängig davon, ob Ihnen die Kosten tatsächlich entstanden sind. 

Sonderfälle: Was ist, wenn …?

Nicht alle kommen auf die gleiche Weise zur Arbeit. Die Pendlerpauschale gilt zwar unabhängig vom Transportmittel (also Auto, Bus, Fahrrad, Motorrad etc.), aber es gibt noch mehr Unterschiede. Und die haben Auswirkungen darauf, wie die Pendlerpauschale berechnet wird.

Fahrgemeinschaften

Wenn Sie mit einer oder mehreren Personen gemeinsam zur Arbeit fahren, kann jede*r von Ihnen die volle Pendlerpauschale abrechnen. Und zwar jeweils vom Wohnsitz zur Arbeitsstätte. Umwege, etwa um jeden abzuholen, zählen nicht mit.

Wichtig ist nur, dass niemand von den Mitfahrer*innen die Höchstgrenze von 4.500 Euro (Stand: Juni 2022) überschreitet. Mehr abrechnen darf nur die Person, die auch tatsächlich mit ihrem Wagen fährt. 

Kompliziert wird es allerdings, wenn Sie sich mit dem Fahren abwechseln. Dann müssen Sie zwei Rechnungen anstellen: An wie vielen Tagen waren Sie nur Mitfahrer*in? Für diese Mitfahrten dürfen Sie maximal die Höchstgrenze von 4.500 Euro abrechnen, auch wenn die errechnete Pendlerpauschale (Tage x Kilometer x 0,30 Euro) höher liegt. Anschließend berechnen Sie die Pendlerpauschale für die Tage, an denen Sie selbst mit dem eigenen Auto gefahren sind. Hier gilt die Höchstgrenze nicht. Zusammengerechnet darf die Pendlerpauschale deshalb über 4.500 Euro liegen.

Drei Personen in einem Auto auf dem Weg zur Arbeit
© istock/miodrag ignjatovic/2019  Bei Fahrgemeinschaften dürfen alle Mitfahrer*innen die Pendlerpauschale geltend machen.

Mehrere Verkehrsmittel

Sie fahren mit dem Auto zum Bahnhof und von dort mit dem Zug weiter (Park & Ride)? Dann können Sie womöglich mehr absetzen als den Höchstbetrag von 4.500 Euro. Denn der gilt ja nur für eine einzelne Strecke.

Beim Park & Ride dürfen Sie die Teilstrecken einzeln berechnen. Ermitteln Sie also zunächst die kürzeste Entfernung zur Arbeit und anschließend, welchen Teil dieser Strecke Sie mit dem Pkw zurückgelegt haben und welchen Teil mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Berechnen Sie für beide die Pendlerpauschale. Dabei gilt: Für die öffentlichen Verkehrsmittel gilt der Höchstbetrag von 4.500 Euro, bei der Pkw-Strecke nicht. Außerdem dürfen Sie hier unter Umständen eine längere Strecke wählen (wie im Kapitel „Auch Umwege können mitzählen“ beschrieben).

Zählen Sie die Beträge zusammen. Wenn Sie über den Höchstbetrag von 4.500 Euro kommen – macht nichts. Sie dürfen jetzt umso mehr absetzen.

Das gleiche Prinzip gilt auch, wenn Sie zum Beispiel in der kalten Jahreszeit die Bahn benutzen und die übrige Zeit mit dem Auto fahren. Dann rechnen Sie für die gesamte Strecke 0,30 Euro pro Kilometer, je einmal multipliziert mit den „Bahn“-Arbeitstagen, einmal multipliziert mit den „Auto“-Arbeitstagen. Auch hier dürfen wieder nur die Kosten fürs Auto die Höchstgrenze überschreiten.

Mehrere Arbeitgeber und Arbeitsstätten

Sie haben zwei Arbeitgeber und damit auch zwei Arbeitsstätten, zu denen Sie regelmäßig fahren? Dann gibt es zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Sie fahren üblicherweise zur ersten Arbeitsstätte, von dort aus wieder nach Hause und dann zur zweiten Arbeitsstätte. Dann errechnen Sie für beide Strecken und Arbeitstage die Pendlerpauschale und rechnen beide zusammen.

Möglichkeit 2: Sie fahren zur ersten Arbeitsstätte, von dort zur zweiten Arbeitsstätte und erst dann wieder nach Hause. Dann rechnen Sie die Entfernung zwischen beiden Arbeitsstätten zu den beiden Strecken von zu Hause bis zur Arbeit beziehungsweise zurück hinzu. Von dieser Summe dürfen Sie dann die Hälfte als Pendlerpauschale absetzen.

Mobilitätsprämie

Die Mobilitätsprämie wurde 2021 für Geringverdiener*innen mit weitem Arbeitsweg eingeführt: Beschäftigte, die keine oder kaum Einkommenssteuer zahlen, können ja keine Steuer „sparen“. Damit sie nicht leer ausgehen, bekommen die Pendler*innen ab dem 21. Kilometer 14 Prozent der Pendlerpauschale von 35 Cent (ab Steuerjahr 2022: 38 Cent) als Bonus ausgezahlt. Arbeitswege bis 20 Kilometer werden nicht bezuschusst. 

Beispiel: Sie sind ledig und haben im Jahr 2021 insgesamt 8.450 Euro verdient. Dann zahlen Sie keine Einkommenssteuer, weil der steuerliche Grundfreibetrag für das Jahr 2021 bei 9.744 Euro lag. Ihre Arbeit ist 35 Kilometer entfernt – also 15 Kilometer über der Grenze von 20 Kilometern, für die es keine Mobilitätsprämie gibt. Sie sind an 225 Tagen dorthin gefahren. Dann berechnet sich Ihre Mobilitätsprämie so: 15 (Kilometer) x 225 (Tage) x 0,35 (Euro) = 1.181,25 Euro. Davon 14 Prozent sind 165,38 Euro. 

Jobticket oder Zuschüsse des Arbeitgebers

Wenn Sie vom Arbeitgeber ein Jobticket zur Verfügung gestellt bekommen oder einen Zuschuss für Ihre Fahrtkosten, müssen Sie das in der Steuererklärung angeben. Die Pendlerpauschale wird dann vom Finanzamt um den entsprechenden Betrag gekürzt.

Pendlerpauschale trotz Homeoffice 

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sowohl im Büro als auch im Homeoffice zu arbeiten, können Sie lediglich für die Tage, wo Sie im Büro waren, die Pendlerpauschale absetzen. Das lohnt sich aber nur, wenn Sie dann – wie oben vorgerechnet – tatsächlich auf über 1.000 Euro (ab Steuerjahr 2022: 1.200 Euro) im Jahr für den Arbeitsweg kommen. Sie können aber für die Jahre 2020 – 2022 pauschal pro Arbeitstag im Homeoffice fünf Euro von der Steuer absetzen. Aber maximal 600 Euro im Jahr, also höchstens 120 Tage.  

Übrigens: Welche Pauschalen zur Steuerentlastung es sonst noch gibt, lesen Sie in dem Ratgeber „Steuerfreibeträge: Was ist das und welche gibt es?”

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?

17
3

Das könnte Sie auch interessieren: