Unterschied Festgeld und Sparbrief: Eine Frau hält je einen roten und einen grünen Apfel in der Hand
Sparen

Sparbrief oder Festgeld: Wo liegt der Unterschied?

Symbolbild Leuchtturm
von Redaktion KlarMacher, 26.06.2019

Und nun? Auf der Suche nach einer Geldanlage rät Ihnen die eine Bank zu einem Festgeldkonto, die andere zu einem Sparbrief. Beide sind ihren Worten zufolge sicher und rentabel. Ist es denn egal, wo Sie Ihr Geld anlegen? Sind Sparbrief und Festgeld zwei Seiten derselben Medaille, dasselbe Produkt mit zwei Namen? Nein, ganz so einfach ist es nicht. Wo die Unterschiede stecken, lesen Sie hier.

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Unterschied 1: Laufzeit

Bei Festgeld und Sparbrief wird zu Beginn eine Laufzeit festgelegt. In dieser Zeit steht Ihnen Ihr Vermögen nicht zur Verfügung. Die Laufzeiten bei einem Sparbrief beginnen dabei in der Regel bei einem Jahr und können bis zu zehn Jahre betragen. Festgeld dagegen können Sie mit deutlich weniger Laufzeit anlegen: Üblich sind drei, sechs oder neun Monate. Wenn Sie wollen, können Sie auch jährliche Intervalle wählen.

Das unterscheidet übrigens ein Festgeld von einem Tagesgeld: Tagesgeld ist täglich verfügbar!

Unterschied 2: Kündigung

Ein Sparbrief wird nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit aufgelöst, das Geld einem vereinbarten Konto gutgeschrieben. Ein Festgeldkonto müssen Sie in einer vorgegebenen Frist kündigen. Tun Sie das nicht, wird das Geld automatisch zu den jeweils geltenden Konditionen wieder angelegt.

Attraktive Renditen. Sicher. Jahrelang.

Attraktive Renditen. Sicher. Jahrelang.

Mit den Sparbriefen der Hanseatic Bank finden Sie immer die richtige Geldanlage: mit jährlichen Zinszahlungen, mit einmaliger Auszahlung am Ende der Laufzeit, mit jährlich steigenden Zinsen.

Zum SparBrief mit festem Zinssatz
Zum SparBrief Dynamik mit Zinstreppe

Unterschied 3: Zinsoptionen

Bei einem Festgeldkonto erhalten Sie die Zinsausschüttung am Ende der Laufzeit –  bei einer mehrjährigen Anlage gibt es sie einmal pro Jahr. Bei einem Sparbrief haben Sie dagegen mehrere Optionen zur Wahl: Sie können sich die Zinsen ebenfalls einmal im Jahr auszahlen lassen – oder Sie entscheiden sich für eine Sparbrief-Variante mit Zinsansammlung. In dem Fall kommen die jährlichen Zinsen auf Ihre Anlage obendrauf und werden mitverzinst. So profitieren Sie vom sogenannten Zinseszinseffekt, also den Zinsen auf die Zinsen.

Zwei junge Männer stehen nebeneinander mit jeweils spiegelverkehrten Tattoos und Seitenscheiteln
© istock/35007/2019  Festgeld und Sparbrief sind ähnlich – aber eben nicht gleich.

Unterschied 4: Anbieter

Sparbriefe sind eine rein deutsche Anlageform. Festgelder bieten dagegen in Deutschland auch Banken aus dem europäischen Ausland an, oftmals mit interessanten Zinsen. Solche Angebote sollten Sie sorgfältig prüfen, denn grundsätzlich deuten bei Geldanlagen höhere Zinsen immer auf ein höheres Risiko hin.

Sparbriefe und Festgeld: ähnliche Zinshöhe

Hinsichtlich der Zinshöhe unterscheiden sich Sparbriefe und Festgeld nicht großartig. Und weil sie sich in vieler Hinsicht ähneln, bieten viele Kreditinstitute auch häufig nur noch eines der beiden Produkte an.

Festgeld oder Sparbrief: Das springt dabei heraus

Festgeld oder Sparbrief: Das springt dabei heraus

Im Internet finden Sie zahlreiche Rechner, die Ihnen bei der Berechnung von Zinsen für Festgeld helfen. Zum Beispiel hier:

Festgeldrechner

Solche Rechner gibt es auch für Sparbriefe, für die Variante mit jährlichen Zinszahlungen:

Zinsrechner

Und auch für die Varianten mit Zinsansammlung:

Zinsrechner Zuwachssparen

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