Prüfnummer: Was bedeutet der Sicherheitscode auf der Kreditkarte?
Das war ein gelungener Streifzug durch den Onlineshop. Also ab zum Warenkorb und den neuen Mantel, die Bluse und das Hemd, die Schuhe und diese super-stylische Handtasche bestellen. Jetzt nur noch Kreditkarte zücken, Name und Kartennummer eingeben – doch was wollen die nun noch? Einen Sicherheitscode? Wozu das denn noch? Und wo soll der sein? Das steckt hinter der Zahlenkombination.
Themen in diesem Artikel
- Sicherheitscode, Prüfnummer, CVV: Dreimal dieselbe Sicherheit
- Wo steht der Sicherheitscode auf der Kreditkarte?
- Was bedeuten die Zahlen neben dem Sicherheitscode?
- PIN oder Sicherheitscode: Wann nutzt du was?
- Kannst du den Sicherheitscode bedenkenlos weitergeben?
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Auf den Punkt: Sicherheitscode für die Kreditkarte
- Der Sicherheitscode der Kreditkarte wird auch Prüfnummer, CVC oder CVV genannt.
- Die in der Regel dreistellige Ziffer steht bei den meisten Kreditkarten auf der Rückseite neben oder über dem Unterschriftenfeld.
- Den Sicherheitscode musst du bei Onlinekäufen mit deiner Karte angeben, um sicherzustellen, dass du die Karte in den Händen hältst.
Sicherheitscode, Prüfnummer, CVV: Dreimal dieselbe Sicherheit
Möchtest du für den Einkauf fremder Menschen zahlen? Wohl kaum. Deshalb musst du fürs sichere Onlineshopping per Kreditkarte mehr angeben als nur deinen Namen und die Kreditkartennummer. Denn die kann jemand herausgefunden haben – etwa weil er eine weggeworfene Kreditkartenabrechnung gefunden oder ein Spähprogramm auf deinem Computer platziert hat. Aber hält er auch deine Karte in der Hand? Um das zu prüfen und so für mehr Sicherheit zu sorgen, fragen Onlineshops zusätzliche Angaben beim Bezahlen per Kreditkarte ab. Zum Beispiel, wie lange diese noch gültig ist.
Noch eine Prüfmethode: Der dreistellige Sicherheitscode, der auf der Rückseite der Kreditkarte zu sehen ist. Dieser Code wird auch als Prüfnummer der Kreditkarte bezeichnet. Außerdem hat er noch weitere Namen:
- Visa zum Beispiel nennt ihn CVV (Card Verification Value), zu Deutsch etwa „Kartenprüfnummer“.
- Bei Mastercard heißt er CVC (Card Validation Code), auf Deutsch etwa „Kartenbestätigungscode“.
- Bei American Express ist die Rede von CID (Card Identification), also „Kartenidentifizierung“).
Gemeint ist bei allen Namen aber immer dasselbe. Dieser Sicherheitscode der Kreditkarte ist nicht maschinenlesbar. Er kann also nicht „abgegriffen“ werden, wenn du die Kreditkarte einmal in ein Zahlungsgerät steckst. Deshalb macht er Onlinekäufe gleich ein ganzes Stück sicherer. Denn ohne diesen Code kommen kriminelle Fremdzahler*innen nicht weiter.
Noch sicherer mit 3D-Secure-Verfahren
So machst du Kriminellen das Handwerk noch schwerer: Beim 3D-Secure-Verfahren bekommst du zum Beispiel einen individuellen Code auf dein Handy, den du beim Bezahlen angeben musst. Der Code ist sonst nirgends verzeichnet – Betrüger*innen gucken in die Röhre. Mehr dazu findest du hier: 3D-Secure-Verfahren: Was ist das? Wie funktioniert es?.
3D Secure ist sowohl für die GenialCard als auch für die GoldCard der Hanseatic Bank möglich.
Wo steht der Sicherheitscode auf der Kreditkarte?
Bei den meisten Kreditkarten steht der Sicherheitscode auf der Rückseite deiner Kreditkarte. Es sind die drei letzten Ziffern der Zahl, die meistens rechts neben oder über dem Unterschriftenfeld steht. Je nach Unternehmen heißt dieser Sicherheitscode auch CVV, CVC, CID oder Prüfnummer.
Ausnahme: Bei Kreditkarten von American Express besteht die Prüfnummer aus vier Ziffern und du findest sie auf der Vorderseite der Karte.

Was bedeuten die Zahlen neben dem Sicherheitscode?
Vor den drei Prüfziffern des Sicherheitscodes stehen bei den meisten Karten vier weitere Zahlen. Erkennst du, welche es sind? Genau: Es sind die letzten vier Ziffern der Kreditkartennummer.
Bei manchen neueren Karten sind die vorderen Zahlen weggefallen. Dann stehen – wie auf dem Foto – nur noch die drei Prüfziffern beim Unterschriftenfeld.
Kreditkarten: Genial oder Gold?
- GenialCard: Ohne Jahresgebühr, sofort bis zu 3.000 € verfügbar
- GoldCard: Umfangreiches Versicherungspaket, sofort bis zu 4.000 € verfügbar
- Modernes Banking jeweils ohne extra Girokonto, mit flexibler Rückzahlung und Reisevorteilen
PIN oder Sicherheitscode: Wann nutzt du was?
Eine weitere Sicherheitsnummer ist die Kreditkarten-PIN. Die Abkürzung PIN steht für „Persönliche Identifikationsnummer“. Diese ist geheim und du bekommst sie in aller Regel per Post zugeschickt – verborgen hinter einer Schutzfolie, damit niemand sie durch den Umschlag oder mit einem flüchtigen Blick erkennen kann. Oder aber – wie bei den Kreditkarten der Hanseatic Bank – du vergibst dir deine Wunsch-PIN einfach selbst, über die App oder übers Online Banking.
Viele verwechseln die PIN mit dem Sicherheitscode. Anstatt der Prüfnummer geben sie dann ihre PIN bei Onlinekäufen an. Aber Achtung: PIN und Sicherheitscode sind nicht dasselbe. Die PIN wird bei Barauszahlungen am Automaten oder in manchen Fällen beim Bezahlen in Geschäften benötigt, nie beim Onlineshopping. Dort ist nur der Sicherheitscode gefragt.
Gib deshalb niemals die PIN preis, nicht einmal guten Freund*innen gegenüber, und schreibe sie auch nirgendwo auf. Denn falls jemand die PIN erfährt, dann deine Kreditkarte entwendet und damit auf Einkaufstour geht, musst du selbst für den Schaden geradestehen.

Kannst du den Sicherheitscode bedenkenlos weitergeben?
Die Empfehlungen für den Umgang mit dem Sicherheitscode sind nicht ganz so streng wie bei der PIN. Kein Wunder, ist er doch einfach auf der Rückseite abzulesen. Dennoch solltest du die Zahlenfolge keinem Dritten verraten und schon gar nicht die Kreditkarte aus der Hand geben.
Denn wer neben deinem Namen auch die Kreditkartennummer, den Gültigkeitszeitraum und eben auch den Sicherheitscode kennt, hat alles zusammen, was er zum Bestellen im Internet benötigt – die Rechnung zahlst du. Wichtig ist deshalb, dass du die Karte sofort sperren lässt, wenn sie dir abhandenkommt.
Sicherheit geht vor – auch beim Speichern von Kartendaten
Klar, es ist bequem, wenn dein Browser deine Kreditkartendaten speichert. Aber: Sicher ist das nicht. Bei einem Datenleck könnten Cyberkriminelle auf deine Infos zugreifen. Wenn du deine Daten nicht jedes Mal neu eingeben willst, ist ein seriöser Passwortmanager die bessere Wahl. Er speichert deine Daten verschlüsselt – lokal oder in der Cloud.
Tipp: Was grundsätzlich ein sicheres Passwort ausmacht, erfährst du in unserem Ratgeber „Starker Schutz für deine Accounts: So kannst du sichere Passwörter erstellen”.
FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Wofür brauche ich den Sicherheitscode auf der Kreditkarte?
Der Sicherheitscode bestätigt bei Onlinezahlungen, dass du die Kreditkarte physisch besitzt. Er ist nicht maschinenlesbar und wird nicht im Chip oder Magnetstreifen der Karte gespeichert. Dadurch erschwert er Betrug bei Einkäufen im Internet, selbst wenn jemand deine Kartennummer kennt.
Wo finde ich den Sicherheitscode?
Bei Visa und Mastercard steht der dreistellige Sicherheitscode auf der Rückseite, meist neben oder über dem Unterschriftenfeld. Bei American Express ist er vierstellig und befindet sich auf der Vorderseite. Der Code kann je nach Kartenanbieter CVV, CVC, CID oder Prüfnummer heißen.
Kann ich meinen Sicherheitscode gefahrlos weitergeben?
Besser nicht, auch wenn der Code auf der Karte sichtbar ist. Wer Kartennummer, Name, Ablaufdatum und Sicherheitscode kennt, kann damit online einkaufen. Kommt deine Karte abhanden, musst du sie sofort sperren lassen, um zu verhindern, dass Kriminelle mit ihr einkaufen
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