Lächelnde junge Frau liegt bäuchlings auf dem Sofa, schaut auf einen Laptop und hält eine Bezahlkarte in der Hand
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Anleitung: Mit Kreditkarte online bezahlen – ohne böse Überraschungen

Thorsten Schierhorn
von Thorsten Schierhorn, 22.08.2025

Einkaufen fernab aller Öffnungszeiten und ohne einen Fuß vor die Tür zu setzen: Das Internet ist ein Shopping-Paradies für alle, die es bequem mögen. Genauso komfortabel ist es, die Einkäufe dann mit der Kreditkarte online zu bezahlen. Unsere Anleitung enthält angenehm wenige Schritte – dafür aber umso mehr Tipps für den reibungslosen Ablauf.

Wenn du eine Kreditkarte der Hanseatic Bank hast ...

... und erfahren möchtest, wie du mit deiner GenialCard oder GoldCard online bezahlen kannst, dann lies hier weiter.

Themen in diesem Artikel

Auf den Punkt

  • Wähle im Onlineshop „Mit Kreditkarte bezahlen“ als Option aus. 
  • Gib Name, Kartennummer, Gültigkeitsdatum und Prüfnummer im Formular an. 
  • Bestätige die Onlinezahlung mit der Kreditkarte per 3D Secure. 
  • Prüfe die Abbuchung. 
Grafik Online bezahlen mit Kreditkarte

Schritt 1: Auswählen und prüfen

Die neue Hose, frische Kontaktlinsen, der aktuelle Krimiroman – alles im Warenkorb des Onlineshops? Dann klick auf den Warenkorb und check kurz, ob Menge, Größe etc. stimmen. 

Übrigens: Wie du seriöse Onlineshops erkennst, erfährst du in unserem Ratgeber „Von Trusted Shops bis EHI: Welches Siegel für Onlineshops taugt was?”. 

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Schritt 2: Kreditkartenangaben eingeben und bestellen

Weiter geht’s über Buttons wie „Zur Kasse“ oder „Jetzt bestellen“. Folge einfach den Schritten des digitalen Shops. Wenn du beim Bezahlen die Kreditkarte auswählst, erscheint ein Formular. Dort gibst du folgende Daten von deiner Karte ein: 

Zum Schluss bekommst du noch mal eine Bestellübersicht mit allen Infos: Produkte, Preise, Lieferkosten etc. Passt alles? Denn mit dem nächsten Klick auf „Zahlungspflichtig bestellen“, „Kaufen“ oder Ähnlichem wird deine Bestellung verbindlich.

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Gut zu wissen: Mit Kreditkarte in anderer Währung online bezahlen

Innerhalb der EU dürfen Händler keine Extra-Gebühren verlangen, wenn du mit der privaten Debit- oder Kreditkarte zahlst oder SEPA-Überweisung/-Lastschrift nutzt. Allerdings dürfen Gebühren erhoben werden, wenn du:

Wenn du aber innerhalb der EU in einer anderen Währung als Euro bezahlst (zum Beispiel in Polen mit Złoty oder in Schweden mit Kronen), gilt: Dir muss vor der Zahlung klar angezeigt werden, wie hoch der Wechselkurs ist und welche Umrechnungsgebühr anfällt. So kannst du dich bewusst für oder gegen die Kartenzahlung im Internet entscheiden. Und welche Länder den Euro haben, erfährst du hier.  

Außerdem verlangen viele Banken eine sogenannte Fremdwährungsgebühr, meist ein bis zwei Prozent des Umsatzes. Erkundige dich hierzu am besten direkt bei deinem Anbieter. 

Tipp: Mit einer Kreditkarte der Hanseatic Bank sparst du dir diese Fremdwährungsgebühren – du zahlst nur den ausgewiesenen Betrag. Noch mehr sparen? In der Vorteilswelt der Hanseatic Bank sicherst du dir beim Bezahlen mit deiner Kreditkarte zusätzlich Rabatte und exklusive Angebote. 

Junge Frau sitzt mit Tablet auf dem Sofa und bestellt etwas mit ihrer Kreditkarte
© istock/Mikolette/2019  Zahlen mit Kreditkarte ist mittlerweile bei der großen Mehrheit der Onlineshops möglich.

Schritt 3: Onlinezahlung mit Kreditkarte bestätigen

Seit 2019 ist beim Bezahlen im Internet – ob mit der Kreditkarte oder einer anderen Karte – ein zusätzlicher Schritt Pflicht: die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sie sorgt dafür, dass deine Onlinekäufe mit einer Karte noch besser abgesichert sind. 

Dafür brauchst du das sogenannte 3D-Secure-Verfahren. Falls du deine Karte noch nicht dafür freigeschaltet ist, wird’s Zeit. Das Verfahren hat je nach Anbieter unterschiedliche Namen: 

  • Visa nennt es Visa Secure,
  • Mastercard spricht von Identity Check.

Und so funktioniert es: Wenn du online mit der Kreditkarte bezahlst, wirst du meist auf eine Extra-Seite weitergeleitet, auf der du deine Zahlung bestätigst. Das kann auf zwei Arten passieren:

  • Per App auf dem Smartphone – du gibst deine Zahlung mit PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung frei. 
  • Per TAN aufs Handy – du bekommst eine SMS oder Push-Nachricht mit einer TAN und gibst diese zusammen mit einem festen Passwort ein.

Tipp: Bei vertrauenswürdigen Händlern kannst du die Bestätigung für bis zu 90 Tage pausieren, bevor du wieder einen Code eingeben musst.

Sicherheit geht vor – auch beim Speichern von Kartendaten

Klar, es ist bequem, wenn dein Browser deine Kreditkartendaten speichert. Aber: Sicher ist das nicht. Bei einem Datenleck könnten Cyberkriminelle auf deine Infos zugreifen. Wenn du deine Daten nicht jedes Mal neu eingeben willst, ist ein seriöser Passwortmanager die bessere Wahl. Er speichert deine Daten verschlüsselt – lokal oder in der Cloud. 

Tipp: Was grundsätzlich ein sicheres Passwort ausmacht, erfährst du in unserem Ratgeber „Starker Schutz für deine Accounts: So kannst du sichere Passwörter erstellen”. 

Nach dem Kauf: Abbuchungen checken!

Kauf abgeschlossen? Super. Aber mach bitte noch einen letzten wichtigen Schritt: Schau regelmäßig auf deine Kreditkarten-Abrechnung. So erkennst du verdächtige Abbuchungen schnell. Wenn etwas nicht stimmt, hast du in der Regel acht Wochen Zeit, um das Geld zurückzufordern. So zum Beispiel läuft es bei einer Kreditkarte von der Hanseatic Bank

Um immer auf der sicheren Seite zu sein, lies auch unsere 6 Regeln, die dich beim Bezahlen mit Kreditkarte schützen.

Die neuen Kreditkarten der Hanseatic Bank mit rPVC!

Die neu herausgegebenen GenialCards und GoldCards bestehen zu 85 Prozent aus recyceltem PVC (rPVC). Das bedeutet, dass bei der Herstellung überwiegend recycelter Kunststoff verwendet wird. So geht Engagement und finanzielle Flexibilität in der Tasche!

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