Pärchen steht Arm in Arm in Rohbau und blickt auf eine unverputzte Mauer
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Take it easy, altes Haus: Was kostet eine Verjüngungskur für die eigenen vier Wände?

Tanja Viebrock
von Tanja Viebrock, 29.04.2019

Trautes Heim, Glück allein! Heißt es zumindest. Doch irgendwann kommt jedes Haus in die Jahre. Und kann Ihnen als Besitzer einiges Kopfzerbrechen bereiten: Es zieht durch die Fenster, die Farbe blättert von der Fassade, das Bad ist eine Zeitreise in die 80er Jahre. Höchste Zeit, das Haus zu renovieren. Doch wie immer ist vieles dabei eine Kostenfrage. Deshalb sollten Hausbesitzer wissen, welche Renovierungsmaßnahmen wie wichtig sind und was sie für das Portemonnaie bedeuten.

Themen in diesem Artikel

Lohnt sich die Renovierung überhaupt?

Egal wie gut Sie Ihre eigenen vier Wände hegen und pflegen: Irgendwann stehen bei jedem Haus die ersten Renovierungsarbeiten. Ja, vielleicht ist sogar eine Sanierung fällig. Je älter ein Haus ist, desto mehr muss in der Regel gemacht werden. Und desto höher fallen auch die Kosten aus. Kein Wunder, dass sich so mancher Hausbesitzer fragt: Lohnt sich das überhaupt?

Pauschal beantworten lässt sich diese Frage leider nicht; es kommt auf die jeweiligen Lebensumstände an. Vielleicht wollen Sie ohnehin in absehbarer Zeit ausziehen – beispielsweise, weil das Haus seit dem Auszug der Kinder viel zu groß geworden ist, oder weil sie in eine barrierefreie Wohnung ziehen möchten. Dann kann es klüger sein, sich den Stress – und die Kosten – einer größeren Renovierung zu sparen.

Was Sie allerdings im Hinterkopf behalten sollten: Wenn Sie in Ihr Haus investieren, steigt in der Regel dessen Wert. Bei einem Verkauf können Sie dann einen höheren Preis verlangen. Was in jedem Fall steigt, ist der Wohnwert für Sie. Um manche Modernisierungsmaßnahmen, zum Beispiel in Sachen Brandschutz, kommen Hausbesitzer ohnehin nicht herum – sie sind nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Und bei anderen haben Sie einfach keine Wahl: Quittiert die Heizungsanlage vor Altersschwäche den Dienst, bleibt Ihnen kaum etwas anderes übrig, als in eine neue zu investieren. 

Sanieren, renovieren, modernisieren: Was heißt was?

Sanieren, renovieren, modernisieren: Was heißt was?

In diesem Artikel sparen wir uns die komplizierte Unterscheidung zwischen sanieren, renovieren und modernisieren. Streng genommen handelt es sich dabei jedoch um drei unterschiedliche Dinge:

  • Renovieren bedeutet wortwörtlich etwas wiederherzustellen – also Mängel zu beheben, die im Laufe der Zeit und durch Benutzung entstehen. Klassische Renovierungsmaßnahmen sind zum Beispiel neue Anstriche von Innenwänden und Fassade, Tapezieren oder der Austausch von Bodenbelägen. Bei Renovieren geht es in erster Linie um die Optik.
  • Sanieren meint das Beheben von ernsthaften Schäden am Gebäude. Dazu gehört beispielsweise die Beseitigung von Schimmel, das Auffüllen von Rissen im Mauerwerk oder die Reparatur eines undichten Dachs. Durch Sanierungsmaßnahmen steigt meist auch der Wert einer Immobilie.
  • Modernisieren heißt, bestimmte Dinge im Eigenheim zu verbessern bzw. auf den aktuellen Stand zu bringen. Das kann zum Beispiel ein Austausch der Heizungsanlage sein oder eine Dämmung der Außenwände. Modernisierungsmaßnahmen erhöhen immer auch den Wert des Hauses.

Um einschätzen zu können, ob es sich lohnt, das Haus zu renovieren, müssen Sie wissen, welche Kosten dabei auf Sie zukommen. Deshalb haben wir hier für Sie eine grobe Kostenschätzung für häufige Sanierungs-, Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zusammengestellt. Sie können Ihnen eine gute erste Orientierung geben.

Außenfassade eines Hauses, das eine Renovierung benötigt
© istock/Stephan Zabel/2017  Alte Häuser haben Ihren eigenen Charme. Von Zeit zu Zeit ist allerdings renovieren angesagt.

Letztendlich hängen die tatsächlichen Kosten natürlich von vielen, individuellen Faktoren ab. Für genauere Zahlen empfiehlt es sich, einen Kostenvoranschlag vom jeweiligen Handwerksbetrieb einzuholen. Unangenehme Überraschungen vermeiden Sie, wenn Sie Festpreis-Angebote einholen. Wenn man Ihnen dagegen ein Angebot mit Stundensätzen macht, sollten Sie zuvor unbedingt klären, was darin enthalten ist und wie es sich beispielsweise mit Anfahrtskosten verhält.

Wir wollen Ihnen nichts vormachen: Ein Haus zu renovieren ist grundsätzlich nicht ganz günstig. Sie können die Kosten aber deutlich senken, wenn Sie selbst (mit)anpacken. Für bestimmte Maßnahmen gibt es sogar Förderungen. Mehr dazu finden Sie am Ende dieses Artikels. Und was Sie auch nicht vergessen sollten: Manche Kosten für Investitionen haben Sie schnell wieder drin, weil Sie auf lange Sicht weniger Energie verbrauchen.
 

Fassade dämmen und streichen: Kosten und Nutzen

(Vergleichsweise) geringer Einsatz – große Wirkung: Natürlich macht es Arbeit, die Hausfassade zu streichen, aber der Effekt ist enorm. Mit einem neuen Anstrich wirkt ihr Haus gleich ganz anders – und ist auch besser gegen Witterungseinflüsse geschützt. Verglichen mit anderen Renovierungsmaßnahmen sind Kosten und Aufwand noch überschaubar. Weiterer Pluspunkt: Hier können Sie mit etwas Erfahrung viel selbst machen und müssen nicht zwingend Geld für Handwerker ausgeben.

Kostenpunkt: ab ca. 30 Euro/m² (abhängig von der gewählten Farbe) 
Widerstandsfähigere Silikat- oder Siloxanfarben sind teurer als Kalk- oder Kunststoff-Dispersionsfarben, halten aber auch länger.

Rechnen Sie gegebenenfalls noch zusätzliche Kosten für Miete und Aufbau eines Gerüsts ein. Wenn die Fassade im wahrsten Sinne des Wortes bröckelt, kommen vor dem Anstrich auch noch Ausbesserungsarbeiten hinzu. 

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Wenn Ihre Fassade ohnehin neu gemacht werden soll, können Sie auch gleich über eine Außenwanddämmung nachdenken. Dadurch lassen sich die Heizkosten nämlich deutlich senken. Der Haken dabei: Wer hier selbst Hand anlegen will, sollte wissen, was er tut. Ansonsten überlassen Sie die Fassadendämmung lieber einem Profi. 

Großaufnahme Pinsel beim Streichen über eine Wand
© istock/Anna Volobueva/2017)  Beim Streichen der Fassade können Sie auch selbst Hand anlegen.

Die Kosten hängen stark von der Art der Dämmung ab. Am günstigsten sind sogenannte Wärmedämmverbundsysteme, kurz WDVS, die einfach auf die Wand geklebt und anschließend verputzt werden. Mit einer sogenannten Vorhangfassade mit Verkleidung aus Holz, Metall, Mauerwerk oder Schiefer wird es deutlich teurer. 

Kostenpunkt: ab ca. 60 Euro/m² bei WDVS, ab ca. 155 Euro/Quadratmeter bei Vorhangfassaden.

Hinzu kommen üblicherweise noch Kosten für den größeren Aufwand an Fenster- und Türausschnitten sowie komplizierten Ecken und gegebenenfalls für ein Gerüst. Eine Fassadendämmung kostet also schon eine Stange Geld. Bei einem klassischen Einfamilienhaus mit 1,5 Geschossen (einem Erd- und einem Dachgeschoss mit Schrägen) und 80 Quadratmeter Grundfläche kommen mindestens 25.000 Euro zusammen. Dafür hält eine Fassadendämmung aber auch 40 Jahre. Außerdem zahlt der Staat auf Antrag einen Zuschuss. 

Dachschaden? Das kostet die Therapie für Ihr Hausdach

Wind, Regen, Sonne, Schnee: Hausdächer müssen einiges aushalten und halten deshalb nicht ewig. Nach 30 bis 40 Jahren ist deshalb meistens Zeit für eine Erneuerung des Dachs. Hier können die Kosten sehr unterschiedlich ausfallen. Neben der reinen Dachfläche kommt es vor allen auf das verwendete Material an. 

Kostenpunkt (pro m²):

  • Betondachstein: ca. 18 Euro
  • Stahlpfannen: ca. 22 Euro
  • Bitumenschindeln: ca. 25 Euro
  • Tonziegel: ca. 25 – 50 Euro
  • Schiefer: ca. 90 Euro

Leider haben Sie beim Material nicht immer die freie Wahl: Die Bebauungs- oder Flächennutzungspläne schreiben manchmal vor, wie ein Dach gestaltet werden muss. Teurer wird eine Dachsanierung, wenn auch der Dachstuhl erneuert oder ausgebessert werden muss.

Trotz der vergleichsweise hohen Kosten: Bei der Dacherneuerung sollten Sie auf jeden Fall einen Profi ranlassen. Selbst auf dem Dach herumzukraxeln ist für Laien viel zu gefährlich.

Schluss mit Wölkchenfliesen: Badezimmer modernisieren

Ihr Tag beginnt regelmäßig mit einer Zeitreise in längst vergangene Dekaden – nämlich immer dann, wenn Sie morgens Ihr Badezimmer betreten? Eine Badmodernisierung kann die Wohnqualität in Ihrem Haus deutlich verbessern. Die Möglichkeiten sind enorm. Die Kosten bei einer Luxusmodernisierung allerdings auch. Wer sich seinen persönlichen Wellnessbereich mit Luxusausstattung in den eigenen vier Wänden schaffen will, sollte mit Kosten von mindestens 30.000 Euro rechnen. Nach oben gibt es kaum Grenzen.

Zwei schaumbedeckte Füße ragen neben angesagten Retro-Armaturen aus einer freistehenden Badewanne.
© istock/SolStock/2016  Moderner Wellnessbereich im alten Haus? Eine Badrenovierung macht’s möglich.

Es geht aber auch günstiger. Eine Modernisierung mit neuen Fliesen, neuem Waschbecken, neuer Wanne und/oder Dusche samt modernen Armaturen sorgt schon für eine echte Verbesserung. Und ist für deutlich weniger Geld zu haben: Je nach Größe des Badezimmers und gewählter Ausstattung ist eine Modernisierung schon ab rund 8.000 möglich.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie bei der Modernisierung des Badezimmers viele Arbeiten sogar selbst übernehmen. Wenn Sie sich zum Beispiel das Fliesenlegen zutrauen, können Sie eine ordentliche Stange Geld sparen. An Leitungen und Anschlüsse sollten Sie allerdings lieber einen Profi lassen.

Neuer Boden, neues Wohngefühl

Wänden wird üblicherweise irgendwann ein neuer Anstrich gegönnt – oder sogar neue Tapeten. Jeder kennt den Wow-Effekt danach: Räume wirken viel schöner, heller oder gemütlicher; und das mit relativ wenig Arbeit. Noch viel stärker ist dieser Effekt, wenn der alte Fußboden erneuert wird: Warmes, helles Parkett statt abgenutzter Auslegware, moderner Vinylboden statt Krankenhaus-Linoleum in der Küche.

Angesichts der vielen verschiedenen Möglichkeiten, die es hier gibt, hängen die Kosten in erster Linie vom verwendeten Material ab. Aber auch davon, ob Sie Ihren neuen Fußboden selbst verlegen oder einen Profi ranlassen. Viel Bodenbeläge, zum Beispiel Vinyl, PVC sowie Parkett- und Laminat mit Klick-System lassen sich recht einfach verlegen – auch für ambitionierte Laien.

Kostenpunkt (Materialkosten/m²):

  • Teppich: 10 bis 80 Euro*
  • Laminat: 10 bis 25 Euro*
  • Parkett: 30 bis 70 Euro*
  • Holzdielen: 10 bis 50 Euro*
  • Vinyl: 15 bis 40 Euro*
  • Kork: 15 bis 30 Euro*
  • Fliesen: 20 bis 130 Euro*

*je nach Qualität und Ausführung

Hinzu kommen häufig noch Kosten für die Entfernung des alten Bodenbelags, Vorbereitung und Ausbesserung des Untergrunds, Verlegung einer Trittschalldämmung, Sockelleisten etc.

Irgendwann unvermeidbar: Neue Heizungsanlage

Auch wenn es nicht direkt unter Renovieren fällt: Wer ein altes Haus besitzt, muss sich früher oder später mit dem Thema “neue Heizung” auseinandersetzen. Denn Heizungsanlagen halten leider nicht ewig, sondern in der Regel nur 15 bis 20 Jahre. Irgendwann muss der alte Heizkessel ersetzt werden. Haben auch die Heizkörper schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, kann auch bei ihnen ein Austausch gegen neue, effizientere Exemplare sinnvoll sein.

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© SconMarketing 

Günstig wird die Angelegenheit auf keinen Fall. Die gute Nachricht: Wer sein altes Haus mit einer neuen Heizungsanlage ausstattet, kann einen Zuschuss vom Staat beantragen. Voraussetzung dafür ist eine Beratung durch einen sogenannten Experten für Energieeffizienz, besser bekannt als Energieberater. Denn nur gemeinsam mit einem solchen anerkannten Experten können Sie den Antrag auf Förderung stellen.  Energieberater finden Sie zum Beispiel bei der Verbraucherzentrale, der Deutschen Energie-Agentur (DENA) oder über die DENA-Website energie-effizienz-experten.de . Aber auch sonst ist eine vorherige Energieberatung eine gute Idee. Die Experten helfen nicht nur beim Antrag für die Förderung, sondern können Ihnen auch Genaueres zu den Kosten und zum Einsparpotenzial bei den verschiedenen Systemen sagen. Die Kosten von rund 150 Euro für eine solche Beratung rechnen sich meist schnell.

Eines ist klar: Auf lange Sicht lohnt sich die Investition fast immer, denn mit einer neuen Heizungsanlage senken Sie in jedem Fall Ihre Energiekosten.

Zwei ausgestreckte Hände – eine hält ein Modell eines Hauses, die andere ist voller Münzen.
© istock/AndreyPopov/2018  Wer ein altes Haus besitzt, muss gelegentlich etwas Geld für Renovierungen in die Hand nehmen.

Altes Haus renovieren: So bekommen Sie die Kosten gewuppt

Klar, ganz günstig ist es grundsätzlich nicht, ein altes Haus zu renovieren. Aber manche Maßnahmen lassen sich nun einmal nicht vermeiden – entweder weil konkreter Mangel vorliegt, beispielsweise wenn die Heizung nicht mehr will, oder weil sie vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Deshalb sollten Hausbesitzer am besten auch direkt nach dem Kauf anfangen, Monat für Monat etwas Geld für solche Maßnahmen zur Seite zu legen.

Sanierungspflichten gibt es zum Beispiel in Bezug auf die Dämmung von Außenwänden und des Dach – etwa wenn ältere Häuser den Eigentümer wechseln. Heizkessel, die vor 1978 eingebaut wurden, dürfen in Ein- und Zweifamilienhäusern schon seit 2017 nicht mehr betrieben werden.

Wenn eine Komplettsanierung finanziell nicht drin ist, können Sie auch Schritt für Schritt vorgehen. Wichtig ist, dass Sie beim Sanieren, Modernisieren und Renovieren Ihres alten Hauses mit Plan vorgehen. Ansonsten kann die Sache unnötig teuer werden. Wenn Sie zum Beispiel eine energetische Sanierung planen, um Ihre Heizkosten zu senken, sollten Sie auf die richtige Reihenfolge achten: Im ersten Schritt wird das Haus gedämmt und erst danach wird eine neue Heizung eingebaut. Machen Sie es andersherum, fällt die Heizung viel zu groß für das später gut gedämmte Haus aus, und der Spareffekt ist dahin. Planen Sie deshalb größer angelegte Maßnahmen unbedingt gemeinsam mit einem Experten.

Typisches Einfamilienhaus mit Spitzgiebel aus den 1950er Jahren mit frisch gestrichener lachsfarbener Fassade.

 

© istock/saruservice/2018  Schon über 50 Jahre auf dem Buckel und gemütlicher und einladender denn je – dank neuer Fassade.

Kosten senken durch Förderungen und Zuschüsse

Wer sein Haus renovieren will, kann für viele Maßnahmen Fördermittel und Zuschüsse beantragen. Die größten Fördertöpfe halten die KfW Förderbank und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bereit. Doch oft gibt es auch Zuschüsse vom Bundesland oder sogar den Kommunen. Erkundigen Sie sich deshalb unbedingt auch bei den zuständigen Behörden für Umwelt und Bau an Ihrem Wohnort.

Diese Maßnahmen können bezuschusst werden:

  • Modernisierung der Heizung
  • Fassadendämmung
  • Dämmung der Kellerdecke
  • Dämmung des Dachs bzw. der obersten Geschossdecke
  • Austausch der Fenster
  • Einbau von Photovoltaikanlagen
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Altersgerechter, barrierefreier Umbau
  • Verbesserung des Einbruchschutzes
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© Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 

Kosten senken durch Eigenleistung

Bei vielen Renovierungsmaßnahmen fallen die Arbeitskosten deutlich höher aus als die Materialkosten. Dementsprechend können Sie ordentlich Geld sparen, wenn Sie einige Arbeiten selbst erledigen – am besten mit der Unterstützung durch handwerklich begabte Freunde und Familienmitglieder. Das gilt allerdings nur für Aufgaben, die nicht mehr als etwas handwerkliches Geschick erfordern. Alles andere sollten Sie Profis überlassen.

Geld für die Finanzierung leihen

Unverhofft kommt ja bekanntermaßen oft – das gilt auch für Renovierungsmaßnahmen. Sie fallen gerne genau dann an, wenn die eigenen Rücklagen gerade für etwas anderes gebraucht werden. Oder die Ersparnisse reichen einfach nicht aus. In solchen Fällen bleibt meist nur die Finanzierung durch einen Kredit. Und das ist angesichts der derzeit sehr niedrigen Zinsen auch nicht die schlechteste Wahl, denn so sind die Kreditkosten überschaubar.

EigentümerDarlehen: Die besonders günstige Lösung für Hausbesitzer

EigentümerDarlehen: Die besonders günstige Lösung für Hausbesitzer

Mit dem EigentümerDarlehen bietet die Hanseatic Bank eine besondere Lösung zur Finanzierung der Hausrenovierung. Dank Ihrer Immobilie als Sicherheit profitieren Sie von besonders günstigen Zinsen – wie bei einer Baufinanzierung. Gleichzeitig ist die Beantragung und Prüfung so schnell und unkompliziert wie bei einem herkömmlichen Kredit.

Für größere, teure Umbaumaßnahmen kann sich eine klassische Baufinanzierung mit langer Laufzeit und Zinsbindung lohnen. Solche Immobilienkredite kann man nämlich nicht nur für den Hausbau oder Wohnungskauf nutzen, sondern auch dafür, sein Haus zu renovieren. 

Der Haken dabei: Der Aufwand für einen solchen Kredit ist ziemlich hoch. Wie beim Hausbau müssen Sie jede Menge Unterlagen zusammenstellen, Anträge stellen etc. Außerdem müssen Sie inzwischen recht strenge Auflagen erfüllen, um eine Baufinanzierung zu erhalten. Die unkomplizierte Variante ist ein herkömmlicher Kredit, der innerhalb kurzer Zeit verfügbar ist. Allerdings ist dabei der Höchstbetrag meist begrenzt und die Zinsen fallen oft etwas höher aus als bei Baufinanzierungen.

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