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Online-Bezahlsysteme – schnell, sicher und bequem

16.02.2012 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Bezahlen im Internet © Rido - Fotolia.comEinkaufen im Internet ist attraktiver denn je. So zahlreich wie die Shops und Angebote sind auch Geschäftsbedingungen und Bezahlmöglichkeiten. Speziell für die Nutzung im Internet entwickelte Online-Bezahlsysteme sollen das Bezahlen vereinfachen und das Geschäft für Kunden und Händler sicherer machen.
Traditionelle Zahlungsmethoden wie Überweisung, Lastschrift, Rechnung, Nachnahme oder Kreditkarte werden in den meisten Online-Shops angeboten und von vielen Kunden genutzt. Für manche Angebote und manch ungeduldigen Kunden aus dem globalen, virtuellen Shopping-Center sind sie aber unpraktisch. Es ist z. B. sehr umständlich, für jeden heruntergeladenen Musiktitel Kreditkartendaten einzutippen. Der Warenversand verzögert sich, wenn der Händler erst den Zahlungseingang aus der Banküberweisung abwartet.

Inzwischen haben sich zahlreiche Anbieter auf das Bezahlen per Mausklick spezialisiert und elektronische Zahlungsverfahren entwickelt, die die unterschiedlichen Anliegen von Käufern und Shop-Betreibern ausgleichen und die Sicherheitsrisiken minimieren sollen. Nach einmaliger Registrierung kann ein Online-Bezahlsystem für alle kooperierenden Shops genutzt werden. Der schnelle Geldtransfer beschleunigt den Warenversand. Die elektronischen Zahlverfahren benötigen keine zusätzliche Software und sind in der Regel für Käufer kostenlos.

Weitere Bezahlsysteme im Überblick

Systeme auf der Basis von Vermittlungskonten
Das bekannteste Online-Bezahlsystem dieser Art ist www.paypal.de. Hier registriert sich der Kunde beim Anbieter und hinterlegt einmalig seine Kreditkarten- oder Kontodaten. Für einen Bezahlvorgang meldet er sich an und löst durch Angabe von E-Mail-Adresse des Verkäufers und Kaufpreis den Geldtransfer aus. In E-Mail-Geschwindigkeit erhält der Händler die Information über die Bezahlung und kann die Ware verschicken. Alle sensiblen Daten bleiben beim Bezahldienst. Für Verkäufer fallen Provisionen an.
www.skrill.de funktioniert ebenso, erfordert aber ein Guthaben auf dem Skrill-Konto. www.clickandbuy.de unterscheidet sich in der Abrechnung. Der Dienst bucht monatlich die aufgelaufenen Beträge vom Konto oder der Kreditkarte ab.

Prepaid Systeme
Prepaid-Karten wie z. B. die www.paysafecard.com kann man im Internet oder in autorisierten Verkaufsstellen mit Guthaben zwischen 10 und 100 € erwerben. Sie funktionieren ähnlich wie Prepaid-Telefonkarten. Ein 16stelliger Sicherheitscode schaltet das Guthaben für die Online-Transaktion frei. Der Nutzer bleibt anonym. Kontodaten müssen nicht eingegeben werden.

Eine prepaid Kreditkarte gibt es für alle VISA- oder Mastercard-Inhaber, wenn sie ein Konto bei der Wirecard-Bank eröffnen. Mit der Einzahlung eines Geldbetrages auf dieses Konto lädt der Kunde eine virtuelle Kreditkarte auf, mit der er in allen Shops bezahlen kann, in denen VISA und Mastercard akzeptiert werden. Das Risiko bei Verlust oder Betrug ist auf das aufgeladene Guthaben begrenzt. Die Aufladung des Kontos ist kostenpflichtig. www.mywirecard.com

Überweisung per Online-Banking
Dienste wie www.giropay.de und www.sofortüberweisung.de nutzen das Online-Banking ihrer Kunden. Über die Bankleitzahl leitet der Online-Shop den Nutzer auf die Online-Banking-Seite, auf der er mit einem ausgefüllten Überweisungsformular mit PIN und TAN die Bezahlung auslöst.

Bezahlen per Telefon und Handy
Online-Bezahlsysteme, die mit Hilfe von SMS (www.mpass.de) oder Spezialnummern im Festnetz (www.infin.de) funktionieren, sichern dem Kunden Anonymität zu. Der Telefonanruf oder die SMS sind dann so teuer wie der erworbene Artikel und werden über die Telefonrechnung abgerechnet.

Treuhand- und Bezahlsysteme
Für Händler und Kunden gleichermaßen risikofrei sind elektronische Zahlungsverfahren, die einen Treuhandservice bieten. Nach Zahlung des Kaufpreises auf das Treuhandkonto wird der Verkäufer informiert und verschickt die Ware. Erst wenn der Kunde den Eingang und die Unversehrtheit der Ware bestätigt, überweist der Treuhänder das Geld an den Händler. Bisher werden derartige Systeme wie z. B. www.iclear.de nur in wenigen Shops angeboten.
(Zur Übersicht über aktuelle Bezahldienste siehe http://www.vanillabanking.de/info/online-zahlungsarten-und-payment-service-provider)

Welches der elektronischen Zahlverfahren ein Online-Shopper auswählt, hängt von seinen persönlichen Präferenzen ab. Wem Bequemlichkeit wichtig ist, registriert sich bei einem weit verbreiteten Dienst. Haben Transfersicherheit oder Anonymität höchste Priorität, ist eine Prepaid-Karte sicher die richtige Wahl.

Einkaufen und Bezahlen im Internet ist trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen immer mit einem Restrisiko behaftet. Sowohl unter Händlern als auch Bezahldiensten gibt es schwarze Schafe. Sicherheitslücken beim Anbieter sind auch ein Risiko für den Nutzer. Vor unseriösen Shop-Betreibern und Phishing-Angriffen auf seine Web-Seiten kann der Online-Bezahldienst seine Nutzer nicht schützen. Hier helfen nur gesunde Skepsis, Aufmerksamkeit und Vorsicht.

Schlagwörter: Bezahldienst, elektronische Zahlungsverfahren, Online-Bezahlsysteme

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