Heizungsmodernisierung - Jetzt das Frühjahr nutzen!

11.04.2017 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Spätestens nach zwanzig Jahren lohnt sich die Überprüfung: Wie effektiv, ökologisch und ökonomisch ist die alte Heizung? Was fördert der Staat? Wie kann man das schnell und einfach finanzieren?

Die alte Technik hat ausgedient

Viele Hauseigentümer mit einer vor dem Jahr 1987 gebauten Heizungsanlage müssen den Heizkessel in diesem Jahr erneuern lassen. Sie unterliegen der Austauschpflicht nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2014. Ob das Alter der Heizung die gesetzliche Frist überschreitet, können Hauseigentümer auf dem Typenschild, im Schornsteinfegerprotokoll oder in den Bauunterlagen nachlesen. Oft lohnt sich der Tausch bereits vorher.

Steigendes Ausfallrisiko, geringere Wirtschaftlichkeit

Damit beugen Hauseigentümer dem steigenden Ausfallrisiko älterer Anlagen vor und sorgen bereits ab einem Alter von 20 Jahren in vielen Fällen für mehr Wirtschaftlichkeit, die sich Monat für Monat bezahlt macht. Von den bundesweit rund 21 Millionen Heizungsanlagen wurden 21 Prozent vor 1990 eingebaut, ergab eine Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft von 2014. Rund drei Millionen Anlagen sind demzufolge älter als 27 Jahre. Der Anteil der über 30 Jahre alten Heizkessel ist unbekannt.

Niedertemperatur- und Brennwertkessel im Vorteil

Nicht alle der über drei Jahrzehnte alten Heizungsanlagen müssen raus. Niedertemperatur- und Brennwertkessel dürfen weiter betrieben werden, waren aber vor dem Jahr 1987 noch recht selten. Den alten Heizkessel weiter betreiben dürfen auch Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die eine Wohnung ihres Hauses seit dem Stichtag 1. Februar 2002 selbst bewohnen. Bei einem Eigentümerwechsel nach dem 1. Februar 2002 beträgt die Frist zur Erfüllung der Pflicht für den neuen Eigentümer zwei Jahre.

So fördert der Staat

Im vergangenen August ist das Förderprogramm der Bundesregierung zur Heizungsoptimierung angelaufen. Seit dem sind über 25.000 Registrierungen eingegangen. Viel zu wenig. Dabei ist das Programm verlockend: Der Zuschuss beträgt 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Gefördert wird der Einbau hocheffizienter Umwälzpumpen sowie die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Mehr Informationen und Hinweise zur Antragstellung finden Leser auf der Website www.bafa.de unter dem Stichwort „Heizungsoptimierung“. Auch die KfW fördert mit Krediten oder Zuschüssen im Rahmen des Anreizprogramms Energieeffizienz zum Beispiel den Austausch alter Heizungsanlagen durch effiziente Anlagen. Wenn Sie sich mit den neuen Standards noch nicht auskennen, empfiehlt sich eine Vor-Ort-Beratung, die ebenfalls gefördert wird. Die Beantragung der Förderung übernimmt der Energieberater selbst. Geeignete Experten finden Sie unter: www.energie-effizienz-experten.de.

Finanzierung leicht gemacht

Wenn Sie Ihre Modernisierungspläne und auch weitere individuelle Wünsche realisieren wollen, kommt für Sie das Eigentümer-Darlehen der Hanseatic Bank in Frage. Damit bleiben Sie flexibel und können beispielsweise gleich die neue Küche oder Garage mit einplanen. Auskünfte erhalten Sie telefonisch unter 040 600 096 515, per E-Mail MeinDarlehen@hanseaticbank.de oder nennen Sie Ihren Kreditwunsch auf  www.hanseaticbank.de/ed-aktion


Schlagwörter: Heizung, Technik, Finanzierung

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