50-Euro-Schein als Geschenkpapier um ein kleines Kästchen umwickelt
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Geschenkpapier: 6 Ideen, die garantiert nicht im Papierkorb landen

Thorsten Schierhorn
von Thorsten Schierhorn, 05.11.2019

Alle Jahre wieder … kaufen wir Papier für unsere Weihnachtsgeschenke. Mit Sternen bedruckt, quietschbunt, glänzend oder mit strukturierter Oberfläche – alles ist möglich. So macht Bescherung Spaß! Doch das Fest geht, das Papier bleibt. Und landet meistens schnell im Müll. Dabei gibt es clevere Alternativen, die oft nicht mal einen Cent extra kosten. Die KlarMacher haben sich umgeschaut und die besten Ideen zusammengeschnürt.

Themen in diesem Artikel

1. Die Verpackung ist das Geschenk

Manchmal ist das Innere nur eine Zugabe. Zum Beispiel, wenn Sie ein Geldgeschenk um eine kleine Aufmerksamkeit umwickeln (siehe Bild oben). Auch ein Gutschein ist immer noch groß genug, um ihn als Verpackung zum Beispiel für eine kleine Schokoladentafel zu benutzen.

Für ein Buchgeschenk gibt es diese besondere Variante:

  • Reißen Sie vorsichtig vier bis acht Seiten aus verschiedenen Stellen des Buches heraus.
  • Kleben Sie die Seiten mit möglichst kurzen und wenigen Klebestreifen zusammen, sodass Sie einen großen Papierbogen erhalten.
  • Verpacken Sie damit das Buch und binden Sie eventuell noch eine Schleife drumherum.
  • Machen Sie den Beschenkten darauf aufmerksam, dass er die Verpackung besser nicht achtlos wegwerfen sollte. Vielleicht haben Sie gleich ein paar Klebestreifen parat, um die Seiten gleich an Ort und Stelle wieder einzukleben.

Wenn Sie das Buch nicht beschädigen wollen, können Sie natürlich auch einige Seiten aus Ihrem eigenen, ausgelesenen Exemplar nehmen. Oder nur das Vorwort benutzen. In jedem Fall macht die Verpackung neugierig und man kann es kaum erwarten loszulesen.

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2. Furoshiki: Die Kunst des Tuchfaltens

Origami, Ikebana, Bonsais züchten: Die Japaner nehmen sich gern Zeit, um etwas Schönes zu erschaffen. Auch beim Schenken. „Furoshiki“ – quadratische Tücher – ersetzen dabei das Geschenkpapier. Geschickt gewickelt und geknotet, entsteht ein beeindruckendes Präsent. Und das Tuch wird mitverschenkt oder beim nächsten Anlass wieder als Verpackung genutzt.

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Wie Sie große und kleine Geschenke am besten mit Tüchern verpacken, zeigt dieses Video:

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3. Zeitungspapier mit fesselnden Stories

„Upcycling“ nennt man es, wenn man ausrangierte oder minderwertige Gegenstände und Materialien für etwas Nützliches wiederverwendet. Wenn also das Zeitungspapier ohnehin schon im Müll landen muss – warum es vorher nicht noch einmal als Geschenkpapier verwenden? Wer während des Jahres rechtzeitig daran denkt, kann die Nachrichten von einem herausragenden Ereignis aufbewahren oder einen Artikel, der den Beschenkten besonders interessieren dürfte.

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4. Geschenktüten aus alten Lebensmittel-Packungen

Upcycling Teil 2: Alte Lebensmittel-Verpackungen, zum Beispiel Cornflakes-Kartons, lassen sich kinderleicht zum Präsentkorb der besonderen Art umfunktionieren: Obere Deckel ab, vier Löcher hinein, links und rechts jeweils ein Band als Trageschlaufe befestigt – fertig. Die farbenfrohen Päckchen sind ein echter Hingucker unter jedem Weihnachtsbaum. Und ein liebevoller Gruß vom Frühstückstisch.

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5. Landkarten als Reise-Ergänzung

Wer eine Reise plant oder verschenkt, kann das prima mit der passenden Landkarte unterstreichen. Wo geht es hin, wo liegt das Reiseziel, wie weit ist es weg? Aber auch, wenn die Reise längst vorüber ist, ist die ausgediente Karte immer noch ein farbenfroher Hingucker auf dem Gabentisch.

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6. Ein „Kunstwerk“ als Verpackung

Packpapier als Geschenkverpackung tut es auch? Dann kann es hinterher getrost in den Mülleimer – aber nicht, wenn der Sohn oder die Tochter Hand angelegt hat. Mit Farbe und ein wenig Kreativität wird aus dem Packpapierbogen schnell ein individuelles Kunstwerk, das noch einige Zeit lang als Gemälde an der Wand an das Fest erinnert. Oder wie wäre es mit Abdrücken von den Händen und Füßen des Nachwuchses? Jahr für Jahr gesammelt, haben Sie später eine kleine Galerie, die Ihnen das Größerwerden Ihrer Kinder Papier für Papier vor Augen führt.

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