Lexikon

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Scoring
Ausführliche Beschreibung: 

Viele Banken und auch die SCHUFA ermitteln die Bonität ihrer Kunden über ein Scoreverfahren. Grundlage dabei sind Erfahrungswerte aus der Vergangenheit. Eine Bank lässt sich von ihrem Kunden verschiedenste Daten geben, von denen einige relevant sind für das Scoring, andere wiederum sind lediglich aus rechtlichen Gründen abzufragen oder aus anderen Gründen für die Bank interessant.

 

Die Daten, die für das Scoring relevant sind, gehören grundsätzlich zum Geschäftsgeheimnis einer Bank und dürfen somit nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Beim erstellen eines Scoreverfahrens und der abzufragenden Daten, sieht man sich zunächst die Daten aus der Vergangenheit an, von Kunden, deren Kredit nicht zurückgezahlt werden konnte. Aus der Masse der Daten sucht man sich nun die heraus, die am häufigsten auftreten.

 

Ein fiktives Beispiel: Aus 100 nichtzurückgezahlten Krediten ging hervor, dass 80 Kunden bei Abschluss des Kredites 120 Jahre alt waren. Demnach wird das Scoring der Daten bei Menschen über 120 Jahren so angepasst, dass sie eine schlechte Bonität erreichen. Natürlich sind für ein Scoring immer mehrere Daten relevant und nicht wie in diesem Beispiel nur eines.

 

Einen anschaulichen Erklärfilm zum Thema Scoring hat der Bankenfachverband für Sie unter www.kredit-mit-verantwortung.de bereitgestellt.

 

Die zugehörige Broschüre des Bankenfachverbandes finden Sie hier.

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