Work & Travel – Mix aus Reisen und Jobben

02.05.2013 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Land und Leute intensiv kennen lernen, eine Fremdsprache praxisnah erlernen und gleichzeitig mit Jobs den eigenen Lebensunterhalt im Ausland bestreiten – dafür steht das bewährte und bei jungen Menschen beliebte Prinzip von Work & Travel. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren, um einen längeren Auslandsaufenthalt auch finanziell zu ermöglichen.

Mit Arbeit zum kostengünstigen Auslandsaufenthalt

Ganz gleich, ob ein bezahltes oder unbezahltes Praktikum in Aussicht gestellt wird, oder die Möglichkeit, mit Jobs sich finanzielle über Wasser zu halten – Work & Travel erfreut sich bei jungen Menschen großer Beliebtheit, wenn es um das Bereisen von interessanten Ländern geht. Möglich ist diese kombinierte Variante in nahezu allen Ländern weltweit, sofern es vor Ort auch Nebenjobs gibt, für die Anwärter eine Arbeitserlaubnis bekommen.

Die Voraussetzungen einzelner Länder variieren, doch spielen die Staatsbürgerschaft und ein Reisevisum immer eine besondere Rolle. Nicht erforderlich ist ein Visum für Länder innerhalb der EU und besonders beliebt sind die Reiseländer Spanien, Frankreich, England und Irland. Zu den Favoriten, die bei jungen Globetrottern ganz oben auf der Wunschliste stehen, gehören Neuseeland, Australien und andere Länder in Übersee, für die ein Visum jedoch zwingend erforderlich ist.

Vereinfacht wird das Procedere durch ein Working-Holiday-Visum, das deutsche Staatsangehörige problemlos für Hong Kong, Japan, Südkorea, Kanada, Australien und Neuseeland beantragen können, während für die Vereinigten Staaten ein gesondertes Visum erforderlich wird. Wer sich für Work & Travel über ein Working-Holiday-Visum entscheidet, muss volljährig sein. Spezielle Visa-Bestimmungen legen fest das Höchstalter fest, das in der Regel bei 30 Jahren liegt. Kanada macht hierbei die Ausnahme und gestattet jungen Menschen bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres den Mix aus Jobben und Reisen.

Work & Travel: individuelles Reiseabenteuer für jeden Anspruch?

Die Beweggründe junger Menschen, sich für Work & Travel zu entscheiden, sind unterschiedlicher Natur. Während sich die einen nach dem Abitur eine willkommene Auszeit im Ausland gönnen, wollen sich andere vor ihrem Studium oder einer Ausbildung sprachlich fortbilden. Work & Travel ist jedoch auch nach der Studienzeit oder einem Ausbildungsgang jederzeit möglich, sofern die Altershöchstgrenze nicht überschritten wird. Zu den weiteren Voraussetzungen für die Teilnahme an diesem speziellen Auslandseinsatz gehört der Nachweis von eigenen finanziellen Mitteln, deren Höhe, abhängig vom Anbieter, variiert. Erweiterte Grundkenntnisse der Landessprache, gültige Reisepapiere und ein ausreichender Krankenversicherungsschutz für das Ausland sind zwingend notwendig.

Sind alle Formalitäten erledigt, dürfen im jeweiligen Land Gelegenheitsjobs ausgeübt werden, zu denen in erster Linie Angebote im gastronomischen Bereich, der Tourismus-Branche und in der Landwirtschaft gehören. Junge Menschen, die ihren Auslandsaufenthalt mit Work & Travel finanzieren wollen, sollten sich nicht nur Literatur über das jeweilige Reiseland verschaffen, sondern auch Bedingungen unterschiedlicher Veranstalter vergleichen. Einen Überblick verschaffen sich Interessenten mit einem Verzeichnis von Reiseveranstaltern, die sich auf diese Sonderform des Reisens spezialisiert haben: www.studentenpilot.de/ausland/workandtravel/reiseveranstalter.htm

Wer sich als Backpacker auf den Weg nach Australien machen und gleichzeitig Kosten für die Organisation einsparen will, kann sein individuelles Reiseabenteuer preiswerter selber organisieren. Auf www.backpackerpack.de finden Interessenten wichtige Informationen über Australien und Work & Travel in Down Under leicht verständlich erklärt. Das Selbstorganisationspaket beinhaltet unter anderem eine schrittweise Erklärung zum Beantragen von Ausweispapieren, praktische Insider-Tipps und praxisorientierte Checklisten, um eine längere Reise planungssicher zu organisieren.

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