Shopping heißt das Modewort

24.11.2010 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Shopping-YuriArcursFür die Einen ist es ein notwendiges Übel, für andere ist es die liebste Freizeitbeschäftigung und für manche ist es gar eine Weltanschauung – es geht ums Einkaufen oder neudeutsch ums Shopping. Ware gegen Geld bringt es auf den Punkt und doch gibt es sehr viel mehr dazu zu sagen.

Privatpersonen kaufen Waren oder Produkte üblicherweise im Einzelhandel und seit dem Internetzeitalter vermehrt auch in virtuellen Läden ein. Zu trennen ist dabei der rationale Einkauf alltäglicher und lebensnotwendiger Verbrauchsgüter von der teilweise irrational getriebenen Tätigkeit des Einkaufens von Konsumgütern.

Das menschliche Einkaufsverhalten ist sehr individuell. Besonders das Einkaufsverhalten von Männern und Frauen unterscheidet sich grundlegend. Frauen bummeln, verschaffen sich einen Überblick über das Sortiment, stöbern auch gern einmal ohne konkrete Kaufabsicht. Shopping heißt das Modewort hinter dem sich sowohl der Besuch von Geschäften als auch das Flanieren durch Ladenpassagen und Einkaufszentren verbirgt. Männer hingegen kaufen meist zielgerichtet ein, wissen was sie wollen und streben gleich das entsprechende Geschäft an. Kein Wunder, das da eine gemeinsame Einkaufstour schnell zur Einkaufstortur verkommt.

Und so geht sie denn auch lieber mit einer Freundin shoppen. Er hingegen bevorzugt den entspannten Einkauf im Internet. Gerade Männer sind es, die sich beim virtuellen Schaufensterbummel die Nasen plattdrücken, das ergab eine TNS Infratest Umfrage. 57 Prozent aller Männer stöbert mehr als zwei Stunden pro Woche im Internet nach Angeboten; bei den Frauen tun dies „nur“ 46 Prozent. Grundsätzlich gehören die Deutschen Verbraucher in Europa zu den aktivsten Online-Shoppern. Rund 75 Prozent der insgesamt 54 Millionen Internetnutzer haben bereits im Web eingekauft.

Drei Viertel der Onlinekäufer wählen beim Bezahlen die elektronischen Formen wie die Banküberweisung per Internetbanking oder die Bezahlung mit EC- oder Kreditkarte (www.genialcard.de). Treuhand-Bezahlsysteme wie z.B. Paypal werden ebenfalls immer beliebter. Über ein Viertel bezahlt allerdings immer noch auf konventionelle Art, dazu zählen die gewöhnliche Banküberweisung oder die Bezahlung per Nachnahme bei Erhalt der Ware. Zu diesen Ergebnissen kam die Deutsche Postbank AG Anfang diesen Jahres im Rahmen einer Kurzerhebung.

Ein Gesetz der freien Marktwirtschaft ist es, dass Angebot und Nachfrage die Preise bestimmen. Immer wenn die Nachfrage sich erhöht, steigt der Preis. Dieses Prinzip können sich clevere „Shopper“ zu Nutzen machen und somit vor allem bei größeren Anschaffungen viel Geld sparen. Antizyklisches Einkaufen ist das Zauberwort. Klassische Sommerartikel wie Gartenmöbel oder Fahrräder bekommt man zum Saisonende oder im Winter häufig sehr viel günstiger, weil Händler Lagerplatz für die kommende Neuware benötigen. Im Gegenzug ist im Sommer „saure Gurkenzeit“ z.B. für Kamine oder Möbelhäuser, bei denen dann durchaus ordentliche Rabatte zu erzielen sind. Das Internet kann auch hier mit sogenannten Preissuchmaschinen (www.preissuchmaschine.de, www.billiger.de, www.idealo.de ) beim Auffinden der günstigsten Angebote helfen.

Schlagwörter: Einkaufen, Onlinekäufer, shoppen

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