Leckere Rauchzeichen überall– man grillt wieder!

11.05.2010 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Familie beim Grillen © Kzenon - Fotolia.comJetzt liegt er wieder allerorten in der Luft, weht uns von Balkonen und Terrassen zu – herrlicher Grillgeruch. Mit der Eröffnung der Freiluftsaison wird auch der Grill aus dem Winterquartier hervorgeholt und der ersten BBQ-Party steht nichts mehr im Wege. Mit passendem Gerät, einigen Tipps sowie tollen Rezepten wird das Freiluft-Brutzeln für alle zum Vergnügen.

Beim offiziellen Anfang der Grillsaison scheiden sich die Geister. Für hart gesottene Grillfans ist immer Saison. Da wird am 01. Januar „angegrillt“ und am 31. Dezember „abgegrillt“. Für die meisten beginnt der Brutzelspaß jedoch spätestens an den richtig warmen Tagen. Dann werden Freunde eingeladen, Fleisch, Würstchen und Maiskolben besorgt und ausgiebig dem geselligen Grillen gefrönt.

Der richtige Grill

Bevor es aber so richtig losgehen kann, stellt sich für viele die Frage nach dem passenden Gerät. Die Wahl des Grills ist Geschmackssache: Soll es der gute alte Holzkohle-Rost sein oder lieber die Gas- oder Elektro-Variante?

Der klassische Holzkohlegrill ist wohl die am weitesten verbreitete Variante, das Grillgut zuzubereiten. Viele schätzen den rauchigen Geschmack, den das Fleisch durch die Zubereitung über der offenen Flamme erhält. Der Naturbursche unter den Grills hat jedoch den Nachteil, dass es gut eine halbe Stunde dauert, bis die Holzkohle richtig glüht. Erst wenn sich eine feine weiße Ascheschicht über der Holzkohle gebildet hat, ist die richtige Temperatur erreicht. Da sich die Temperatur nicht regulieren lässt, ist volle Konzentration vom Meister an der Grillzange gefordert. Nur zu schnell ist das Grillgut angebrannt. Durch die kaum vermeidbare Rauchentwicklung (Fett und ölhaltige Marinaden verbrennen auf der Glut), ist der Holzkohlegrill für das Grillen auf Balkonen in Mehrfamilienhäusern oder in der Stadt nicht geeignet.

Mit weniger Stress und vor allem fast ganz ohne Rauch kommen Gas- und Elektrogrills aus, was beim Grillen besonders die Nachbarn freut. Der Elektrogrill stellt schnell die gewünschte Hitze zur Verfügung, die nach Belieben reguliert werden kann. Allerdings muss bei Elektrogrills eine Steckdose in der Nähe sein. Das macht sie für ein Grillfest auf der Wiese eher ungeeignet. Der Gasgrill wird mit Propangas befeuert und hat ebenfalls eine sehr kurze Anheizphase. Nachteil bei einem Gasgrill sind seine verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten. Gasgrills sind ab ca. 250 Euro zu haben. Nach oben ist der Preis je nach Qualitätsanspruch aber offen.

Tipp: Wer sich genauer informieren möchte, mit welchen Grillgeräten er am besten ausgerüstet ist, schaut bei der Stiftung Warentest vorbei.

Des einen Freud, des anderen Leid

Gelegentliches Grillen auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon ist erlaubt, solange die Nachbarn nicht unzumutbar belästigt werden. Sie sollten daher sicherstellen, dass kein dichter Qualm in die Wohnung der Nachbarn zieht. Wen es öfter nach einer Bratwurst gelüstet, der hat besonders in einer Mehrfamilienwohnanlage ein Problem. Ständiges Grillen ist dort nämlich verboten. Laut Amtsgericht Bonn darf in Mehrfamilienhäusern nur einmal im Monat gegrillt werden. Um Nachbarstreit aus dem Weg zu gehen, sollten Sie am besten auf entsprechendes Grillgerät (siehe oben) umsteigen. Um sich das Wohlwollen der Nachbarn zu erhalten, hilft oft schon eine kurze Ankündigung. Oder Sie laden Ihr Gegenüber einfach mal zu einer kleinen Grillrunde ein, das fördert das Miteinander und die Akzeptanz.
Gesundes Grillzeug

Grillen bedeutet für die meisten Hobbybrutzler vor allem Fleisch. Rund 60 Kilogramm Fleisch verzehrt jeder Deutsche im Jahr und ein ein guter Teil davon landet auf den heimischen Grills. Fleisch ist ein guter Eiweißlieferant. Es enthält zudem wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen und Spurenelemente. Studien zeigen jedoch, dass Menschen, die viel rotes Fleisch essen, ein erhöhtes Risiko für Darm- und Blasenkrebs haben. Bei weißem Fleisch (Geflügel) konnte ein solcher Zusammenhang nicht festgestellt werden. Wer dennoch nicht auf Nackensteak und Co. verzichten möchte, sollte diese nur in Maßen genießen. Auch den Fettanteil beim Grillgut sollte man nicht unterschätzen. Für viele ist ein kross gegrillter Schweinebauch der Inbegriff des guten Grillgeschmacks. Bedenkt man jedoch, dass beim Grillen einer solchen Fettkruste besonders hohe krebserregende Benzopyrenmengen entstehen, sollte man sich dieses Vergnügen vielleicht eher sparen. Schwarz verkohlte Stellen – egal ob an gegrilltem Fleisch, Gemüse oder Brot – sollte generell niemand essen.

Grillmahlzeiten müssen nicht immer übermäßig reichhaltig und kalorienreich sein. Magere Fleischsorten, Fisch und Gemüse schmecken gegrillt ebenfalls sehr gut und können ohne Reue verzehrt werden. Besonders leckere BBQ-Rezepte für Ihre nächste Grillparty finden Sie in den gängigen Internetportalen wie chefkoch.de, essen und trinken.de oder das kochrezept.de.

Sicherheitstipps

Damit es für alle beim Grillspaß bleibt und niemand verletzt wird, gibt es ein paar einfache Regeln, die im Zusammenhang mit offenem Feuer zu beachten sind. Besonders Kinder sollten auf die möglichen Gefahren hingewiesen werden.

• Benutzen Sie beim Grillen keine flüssigen Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin, denn sie neigen zur Verpuffung (explosionsartige Entzündung). Besser sind feste Anzünder oder Grillpasten.
• Stellen Sie den Grill sicher auf: er sollte eben stehen und nicht in der Nähe von brennbaren Materialien.
• Lassen Sie den Grill nie unbeaufsichtigt und halten Sie Kinder davon fern.
• Nach dem Grillvergnügen die restliche Glut mit Wasser oder Sand löschen. Erst nach vollständigem Erkalten die Restkohle im Müll entsorgen.

Mehr Informationen zu diesem Thema und rund ums Grillen erhalten Sie z.B. unter mybbqstore24.de. Auch dieser Sommer wird uns hoffentlich viele freundliche Tage, einzigartige kulinarische Genüsse und schöne Stunden um die eiserne „Garstelle“ bescheren. Denn egal ob im Grünen oder zu Hause auf Balkon oder Terrasse, die Grillsaison hat uns alle fest im Griff. Übrigens: Die Hanseatic Bank kooperiert mit vielen renommierten Anbietern für hochwertige Grills und Grillzubehör und übernimmt gerne für Sie die Finanzierung auf Raten für diese Produkte.

Schlagwörter: Gesundheit, Grill, Grillsaison, Sicherheit

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