Heute schon auf Twitter gezwitschert?

01.03.2010 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Hanseatic Bank Twitter ScreenAlle Welt twittert. Doch was ist dran an dem sozialen Netzwerk, das mit dem kleinen blauen Vögelchen solche Aufmerksamkeit auf sich zieht? Und wer sind die Menschen oder Unternehmen, die Twitter nutzen? Eines kann man ohne Zweifel sagen: Es gibt fast nichts, was man nicht mit 140 Zeichen ausdrücken könnte. Ob wichtig oder nicht.

Twitter ist – wie sollte es auch anders sein – wieder einmal ein Trend, der von San Francisco aus, wo der Dienst 2006 startete, die ganze Welt erobert. Twitter ist ein weiteres soziales Netzwerk und wird auch als Microblog bezeichnet. Ähnlich wie in einem normalen Weblog (Blog) werden Nachrichten in chronologischer Form geschrieben und verbreitet. Allerdings stehen für die einzelnen Beiträge nur 140 Zeichen zur Verfügung (Eine SMS ist immerhin 160 Zeichen lang).

Twitter ist kostenlos und wer mitmachen möchte, kann in wenigen Minuten einen einen eigenen Account anlegen und loslegen. Als was benötigt wird ist ein Benutzername, der dann die eigene Twitteradresse wird (z.B. http://twitter.com/hanseatic_bank), ein Passwort und eine E-Mail Adresse. Das war's. Jetzt kann man andere Beiträge lesen oder eigene veröffentlichen.

Bevor man so richtig loslegt, sollte man ein paar grundlegende Dinge beachten. Prinzipiell kann jeder andere Twitter-User die eigenen Beiträge lesen, wenn diese nicht in den Account-Einstellungen geschützt werden. Auch sollte man sich mit ein paar Fachbegriffen vertraut machen. So nennt man die Beiträge einfach Tweets (vom englischen to tweet = zwitschern, daher auch das Vögelchen in vielen Twittergrafiken). Wen man die Tweets von anderen interessant findet, dann folgt man diesen (Following). Wenn andere den eigenen Tweets folgen, nennt man diese Follower.

Da man nur 140 Zeichen zur Verfügung hat, sollte man sich kurz fassen. Um Zeichen zu sparen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Links auf fremde Webseiten werden verkürzt dargestellt. Dafür gibt es sogenannte Kurz-URL-Dienste, die lange Webadressen verkürzt darstellen. Eine solche Adresse kann dann so aussehen: http://hbnl.de/m98xqa. Darüber hinaus kann man Schlagworte als sogenannte Hashtags darstellen. Versieht man ein solches Schlagwort mit der Raute # (engl. Hash), wird es im Tweet sofort als Link dargestellt und in der Twittersuche mit anderen Tweets verknüpft, die ebenfalls dieses Schlagwort benutzt haben.

Twitter kann man direkt über das Internet nutzen oder über unterschiedliche, zumeist kostenlose Services. Ob als iPhone-App, Widget für die persönliche Startseite im Browser oder Blog oder über das normale Handy. Es gibt manigfaltige Möglichkeiten immer und überall seine Follower auf dem Laufenden zu halten – und es selbst zu bleiben.

So gerüstet kann es losgehen. Bleibt nur die Frage, warum man eigentlich twittern soll. Manchen geht es vielleicht darum, mehr Follower zu erhalten, als ein Freund oder Bekannter. Sozusagen als virtuelle Währung. Um aber eine stattliche Anzahl an Followern zu erhalten, muss man entweder etwas interessantes zu sagen haben – und das regelmäßig. Oder man sollte berühmt sein. Der Top-Twitterer, US-Schauspieler Ashton Kutscher, brachte es in nur einem Jahr auf stolze 4,4 Millionen Follower. Barack Obama dagegen nur auf 3,2 Millionen (TwitterCounter). Wer jedoch nichts spannendes oder lustiges zu twittern hat, verliert seine Follower ebenso schnell wieder, wie er sie gewonnen hat.

In Deutschland nutzen auch immer mehr Unternehmen Twitter als weiteren Kommunikationskanal. Die Lufthansa twittert aktuelle Angebote. Otto kommuniziert intensiv mit Kunden und Freunden des Unternehmens. Die Bahn meldet aktuelle Störungen und Verspätungen über Twitter.

Das Online-Team der Hanseatic Bank betrachtet Twitter als sinnvolle Ergänzung, um Kunden und Interessenten auf Produktangebote, neue Artikel im Online-Magazin oder interessante Webseiten hinzuweisen. Darüber hinaus nutzt die Hanseatic Bank Twitter auch, um den Markt zu beobachten, und Wünsche und Anforderungen der Kunden schneller erfassen und umsetzen zu können.

Interessiert? Dann folgen Sie uns doch einfach auf Twitter: http://twitter.com/hanseatic_bank

Schlagwörter: Blog, Sociale Netzwerke, Trends, Twitter

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