Energiepreise steigen unaufhörlich

18.01.2012 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Energiepreise steigen © electriceye - Fotolia.comVerschiedene Internetportale beobachten regelmäßig die Entwicklung der Energiepreise. Auf diese Weise schaffen sie Transparenz und ermöglichen einen Vergleich der Anbieter.

Aktuell meldet preisvergleich.de, dass 285 Anbieter ihre Preise im Januar und Februar für 1.860 Tarife durchschnittlich um 4,5 Prozent für Strom und 8,3 Prozent für Gas erhöhen. Im Schnitt ziehen die Preise um 5,7 Prozent an. Für eine dreiköpfige Familie mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh bedeutet diese Erhöhung eine zusätzliche Belastung von rund 41 Euro pro Jahr. Durch die Erhöhung der Gaspreise belaufen sich die Mehrkosten für ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 20.0000 kWh auf rund 104 Euro pro Jahr.

Insgesamt sind circa 8,5 Millionen Haushalte von der Erhöhung der Energiepreise betroffen. Die höchsten Preissteigerungen für Strom mit bis zu 22,4 Prozent müssen Kunden der Energiegenossenschaft Nordwest eG (Niedersachsen), der Elektra Genossenschaft Pinzberg eG (Bayern), sowie der Stadtwerke Schwentinental GmbH (Schleswig-Holstein) hinnehmen. Die unglaubliche Preiserhöhung von 45 Prozent für Gas wollen die ESTW Erlanger Stadtwerke AG in Bayern durchsetzen.

Doch es gibt auch positive Nachrichten: Petrus meint es gut mit den Energiekunden und beschert den Verbrauchern einen milden Winter. Die Heizkosten werden dadurch um durchschnittlich 15 Prozent sinken, schätzt toptarif.de. „Die witterungsbedingte Entwicklung der Gaskosten (…) stellt (…) zwar eine erfreuliche Momentaufnahme dar. Für 2012 drohen in vielen Regionen aber wieder größere Rechnungsbeträge, da der anhaltend hohe Ölpreis weitere Preissteigerungen beim Gas zur Folge haben wird“, erklärt Daniel Dodt. Der Gaspreis folgt in langfristigen Lieferverträgen den Preisentwicklungen beim Öl in der Regel mit einem Abstand von etwa sechs Monaten.

Experten empfehlen daher den Wechsel zu preiswerten Produkten. Damit seien Einsparungen von 15 bis 20 Prozent möglich. Gaskunden müssen sich keine Sorgen machen, dass sie durch den Wechsel eine Versorgungslücke riskieren – die reibungslose Belieferung ist gesetzlich geregelt und sichergestellt.

Schlagwörter: Energiepreise, Gaspreis, Preissteigerung, Strompreis

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