Die Gartensaison ist eröffnet

09.03.2010 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Der Winter war lang und hart. Doch kaum ist der letzte Schnee verschwunden, treibt es den Hobbygärtner hinaus in das geliebte Fleckchen Grün. Überall schieben sich jetzt die ersten zarten Triebe aus der Erde und für den ambitionierten Gartenfreund beginnt die schönste Zeit des Jahres, die Gartensaison. Mutter mit Tochter bei der Gartenarbeit - © Jerome Berquez @ Fotolia

Zum Saisonstart im März sollte man an die Pflege seiner Bäume und Sträucher denken. „Auslichten“ ist das Stichwort, denn durch das Herausschneiden alter und sperriger Triebe wird Platz geschaffen. Pflanzen können durch diese Verjüngungsmaßnahme ihre ganze Energie in die Neuanlage stecken und erfreuen uns so dann mit gesundem und üppigem Wuchs.

Auch Hecken, Stauden und Gräser müssen zurück geschnitten werden. Eine Menge Schnittabfall, die da gleich zu Saisonbeginn anfällt. Wer nicht über Häcksler und Kompostanlage verfügt, steht schnell vor ernsthaften Kapazitätsproblemen seiner Biotonne. Vielerorts werden daher von Wirtschaftsbetrieben, Recyclinghöfen oder Grünannahmestellen günstige Tarife für die Entsorgung von Schnittabfällen angeboten. In ländlichen Gebieten gibt es oftmals sogar kostenlose Sammelstellen.

Auch der Rasen braucht nach den langen Wochen unter einer geschlossenen Schneedecke eine Verjüngungskur. Damit das Gras richtig wachsen kann, sollte der Rasen ab April als erstes vertikutiert werden. Dies geschieht mit einem sogenannten Vertikutierer. Dabei handelt es sich um ein Gerät, ähnlich einem Rasenmäher. An seiner Unterseite sitzen kurze, rotierende Messer, die den Rasen vom Filz aus Moosen und Unkräutern befreien. Dadurch bekommen die Gräser mehr Platz zum Wachsen und der Boden besser Luft, Wasser und Nährstoffe. Vertikutierer gibt es sowohl für den Handbetrieb, als auch mit Elektro- oder Benzinmotor. Eventuell können Sie solch ein Gerät auch im örtlichen Gartenbedarfshandel leihen. Eine Frühjahrsdüngung ist übrigens entgegen der landläufigen Meinung bei herkömmlichem Gartenrasen normalerweise nicht notwendig. Dies ist lediglich bei Spielwiesen und Nutzrasen ratsam.

Wenn die Temperaturen ansteigen und nicht mehr mit übermäßig starken Frösten zu rechnen ist, sollte der Winterschutz von den Beeten entfernt werden. Reisig muss abgeräumt werden, angehäufte Erde um empfindliche Pflanzen wie z.B. Rosen abgetragen werden.

Auch Wege, Terrassen oder Balkone wollen frühlingsfit gemacht werden. Moose, Algen und Unkräuter lassen sich jetzt am besten entfernen. Greifen Sie dabei nicht unnötig zu aggressiven Mitteln. Oft reicht schon das Abfegen mit einem festen Besen oder die Reinigung mit einem Dampfstrahler. Unkräuter können mit speziellen Werkzeugen herausgekratzt werden oder man hält sie durch Abflammen in Schach.

Vielleicht ist während der langen dunklen Wintermonate bei so manchem Gartenakteur der Wunsch nach Veränderung aufgekommen. Jetzt ist die Zeit da, die neuen Ideen und Pläne in die Tat umzusetzen. Ein kleiner Gartenteich, ein Hochbeet für frisches Gemüse zum Selberernten, eine Kräuterspirale für die Lieblingskräuter oder eine schmucke Holzterrasse; der Fantasie im eigenen Garten sind keine Grenzen gesetzt. Anregungen finden Sie in Fachzeitschriften, auf Gartenausstellungen oder den immer beliebter werdenden Aktionen der „offenen Gärten“, bei denen man Einblicke in Privatgärten erhält. Ein unerschöpfliches Wissens- und Ideenportal ist die Webseite von „mein schöner Garten“. Hier finden Sie alles von Gestaltungstipps über Praxishilfen bis zum Gartenrecht. Eine rege Gartencommunity steht Rede und Antwort.

Mit Hilfe eines Gartenkalenders können Kleingärtner und Gartenfreunde die anstehenden Gartenarbeiten am sinnvollsten planen. Ein Gartentagebuch hilft z.B. bei der Beobachtung des Wetters, des Pflanzenwuchses, der Bodenverhältnisse und anderer interessanter Einflussgrößen.

Übrigens: Ihren Gartenbedarf können Sie z.B. in den hagebaumärkten über die Hanseatic Bank finanzieren.

Schlagwörter: Frühling, Garten, Gartensaison, Hobby

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