5 Tipps für das Sparen im Studium

01.11.2012 | Redaktion Hanseatic Bank Magazin | Kategorie Allgemeines

Im Studium sparen geht nicht? Wir geben Ihnen 5 Tipps wie es klappt.Ein Studium ist nicht gerade billig: Miete, Lehrbücher, Lebenshaltungskosten, Zugtickets und viele Kleinigkeiten wie Druckerpapier, Praxisgebühr und Bücher lassen das Geld schwinden. Studenten, die z.B. durch zahlreiche Pflichtveranstaltungen an der Ausübung eines Nebenjobs gehindert sind, müssen sparen. Wie Studenten diese deutsche Tugend im Alltag umsetzen können, zeigen die folgenden fünf Spar-Tipps.

Spar-Tipp eins: das Handy

Obwohl das Handy zu den Luxusartikeln gehört, besitzen 97 Prozent aller Studenten ein solches. Die laufenden monatlichen Kosten können sich aufs Jahr hochgerechnet schnell auf eine hohe dreistellige Summe anhäufen. Generell gilt hier, dass Tarife miteinander verglichen werden sollten. Alle Mobilfunkanbieter halten spezielle Mobilfunkverträge für Studenten bereit. Im Regelfall gilt, dass ein Studententarif immer günstiger ausfällt als ein herkömmlicher Tarif. Dennoch bestehen unter den verschiedenen Tarifen zahlreiche Unterschiede. Ein Preisunterschied von nur fünf Euro im Monat kann im Jahr bereits 60 Euro Einsparungen bedeuten. Beim Handyvertrag lohnt sich das Vergleichen also in jedem Fall.

Spar-Tipp zwei: die Lebensmittel

Viel Geld können Studenten definitiv bei Lebensmitteln sparen. Restaurantbesuche und Lebensmittel sind oft teuer. Viele Restaurants bieten in Studentenstädten gerade in der Mittagszeit Sonderangebote an. Diese sind nicht besonders teuer und gleichen auf der preislichen Ebene Angeboten in der Mensa.

Sehr empfehlenswert ist es, die Preise der verschiedenen Discount-Supermärkte miteinander zu vergleichen. Die gleichen Lebensmittel können bei verschiedenen Anbietern mit teilweise sehr großem Preisunterschied angeboten werden.

In den Lernpausen gilt, dass auf Essen in der Mensa oder vom Imbiss verzichtet werden sollte: Vielmehr sollte sich der Lunch von zu Hause mitgenommen werden. Besonders teuer sind Obst und Gemüse: Dieses sollte deshalb dann eingekauft werden, wenn es gerade im Angebot ist bzw. Saison hat.

Das tägliche Trinken von Kaffee außer Haus reißt einen besonders tiefen Riss in den Geldbeutel. Kaffeeangebote für einen Euro erscheinen zunächst kostengünstig. Wenn allerdings jeden Tag ein oder zwei Kaffee getrunken werden, kann der Kaffeekonsum schnell bis zu 100 Euro im Monat kosten. Wer sparen will, bereitet den täglichen Kaffee in den eigenen vier Wänden zu und nimmt ihn in einer Thermoskanne sicher verschlossen mit zur Uni.

Spar-Tipp drei: die Energiekosten

Am Jahresende kommt mit der Nebenkostenabrechnung häufig das böse Erwachen. Während Wasser und Heizung nicht sonderlich ins Gewicht fallen, kann der Stromverbrauch schnell Nachzahlungen in Höhe von mehreren hundert Euro nach sich ziehen. Deshalb sollte in erster Linie darauf geachtet werden, dass die Stromanbieter vor Vertragsschluss genau miteinander verglichen werden. Einsparungen von nur einem Cent pro Kilowattstunde können sich im Jahr auf mehrere Euro summieren.

Die wohl teuersten Stromgeräte sind Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und Laptop. Wer seinen Laptop in der Uni benutzt, sollte darauf achten, dessen Akku dort vollständig aufzuladen. So können im trauten Heim je nach Akkulaufzeit mehrere Stunden kostenloser Strom genossen werden. Alle nicht benötigten Geräte in der Wohnung sollten abgeschlossen werden: Idealerweise natürlich mit einer Mehrfachsteckdose, sodass der Aufwand gering ausfällt. Wer über Weihnachten, Ostern oder Pfingsten ins Elternhaus fährt, sollte den Kühlschrank ausstellen und darauf achten, dass sich darin keine Lebensmittel mehr befinden.

Spar-Tipp vier: Versicherungen

Versicherungen verlangen einen monatlichen oder jährlichen Beitrag. Hier gilt, dass zunächst geklärt werden muss, ob sich überhaupt versichert werden muss. Studenten müssen sich ab dem 25. Lebensjahr selbst krankenversichern. In der privaten Haftpflichtversicherung sind Studenten hingegen bis zum 30. Lebensjahr über ihre Eltern mitversichert. Eine Haftpflichtversicherung muss abgeschlossen werden, wenn alleine in einer Wohnung gelebt wird. Alle Versicherungsgesellschaften bieten spezielle Tarife für Studenten an, die im Vergleich mit herkömmlichen Tarifen durchaus günstiger sind.

Spar-Tipp fünf: Das Nachtleben

Das Studentenleben ist typischerweise von zahlreichen Partys und gemütlichem Beisammensitzen geprägt. Auch hier ist es von besonderer Wichtigkeit, auf das Finanzielle zu achten. Empfehlenswert sind Studentenpartys, die von Studentenverbindungen oder dem Allgemeinen Studierendenausschuss ausgerichtet werden. Hier halten sich die Getränkepreise zumeist im Rahmen. Vor dem Gang in die Diskothek oder in den Tanzclub sollte zudem darauf geachtet werden, dass nur eine begrenzte Geldsumme mitgenommen wird: Schließlich kann das verbleibende Restbudget des Monats unter Alkoholeinfluss schnell unangemessen beansprucht werden.

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Schlagwörter: Sparen, Studium, Tipps

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